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Ob ein Student auch beim Auslandspraktikum Anspruch auf die 8,50 Euro Mindestlohn hat, entscheidet sein Vertragsrecht. Foto: Patrick Pleul

Mindestlohn bei Praktikum im Ausland

Absolvieren Studierende länger als drei Monate ein Orientierungspraktikum, muss es mit dem Mindestlohn vergütet werden. Diesen Anspruch können die Praktikanten auch im Ausland haben. Es kommt allerdings auf das Vertragsrecht an.

Berlin (dpa/tmn) - Studenten können bei einem Praktikum im Ausland Anspruch auf den Mindestlohn haben. Entscheidend ist, ob der Vertrag nach deutschem Recht vereinbart wurde.

Darauf weist das Bundesarbeitsministerium in seiner Broschüre "Der Mindestlohn für Studierende. Fragen & Antworten" hin. Die Frage stellt sich zum Beispiel, wenn ein Maschinenbau-Student bei einem deutschen Autobauer an dessen Standort in China hospitiert.

Wer das Praktikum freiwillig absolviert, und der Vertrag wurde nach deutschem Recht vereinbart, hat vom ersten Tag an Anspruch auf den Mindestlohn. Handelt es sich dagegen um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums ist eine Bezahlung kein Muss.

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