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Laut einer Studie wirken sich Mitarbeitergespräche positiv für das Betriebsklima aus.

Studie

Mitarbeitergespräche: Arbeitnehmer sind zufriedener

Immer zum Jahresende kommen in vielen Firmen die obligatorischen Mitarbeitergespräche. Doch bringen die überhaupt etwas? Und ob, wie eine neue Studie zeigt.

Berlin - Regelmäßige Mitarbeitergespräche scheinen die Zufriedenheit von Arbeitnehmern zu erhöhen. Das geht aus einer Studie vom Bundesarbeitsministerium und von dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Ihr liegt eine repräsentative Unternehmensumfrage zugrunde.

2014 wurden danach in rund drei von vier Betrieben (72 Prozent) Mitarbeitergespräche abgehalten, bei Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern waren es 81 Prozent. Die Mitarbeiter, die solche Gespräche hatten, waren im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als andere. Sie wiesen außerdem ein höheres Engagement auf und blieben länger im Unternehmen.

Etwas weniger verbreitet sind jährliche Leistungsbeurteilen. In rund zwei Drittel der Betriebe (62 Prozent) ist es üblich, dass der Vorgesetzte einmal pro Jahr die Leistung der Mitarbeiter beurteilt. Von den Betrieben, die Leistungsbeurteilungen machen, geben 12 Prozent der Firmen Verteilungsempfehlungen aus. Das bedeutet, dass die Vorgesetzten Angaben darüber erhalten, wie viel Prozent der Beschäftigten die beste Beurteilung erhalten sollen, wie viel Prozent die zweitbeste und so weiter. Damit soll verhindert werden, dass die Beurteilung der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten zu positiv ausfällt.

Weiter sind in 64 Prozent der Betriebe Zielvereinbarungen mit Mitarbeitern üblich. Die Zahl der Mitarbeiter, die an Weiterbildungen teilnimmt, hat zuletzt deutlich zugenommen. 2015 haben 42 Prozent der Beschäftigten eine Weiterbildung gemacht. Zum Vergleich: 2013 waren es 34 Prozent. Die Studie haben die Universität zu Köln und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt.

dpa/tmn

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