Alles fix! FC Bayern bestätigt Coutinho-Deal:  Pressemeldung irritiert

Alles fix! FC Bayern bestätigt Coutinho-Deal:  Pressemeldung irritiert
+
Je nach Anstellungsverhältnis müssen Vollzeitstudierende unterschiedliche gesetzliche Vorschriften zu Lohngrenzen, Sozialabgaben und Flexibilität beachten.

Bürokratie-Dschungel

Arbeiten in den Semesterferien - so einfach wie es klingt?

  • schließen

Wer als Student sein Taschengeld aufbessern will, nutzt hierzu meist die Semesterferien, in denen die Stundenlöhne deutlich steigen. Doch ist es wirklich so unkompliziert?

In den Semesterferien verdienen sich viele Studierende mit einem Nebenjob etwas dazu. Doch je nach Anstellungsverhältnis müssen Vollzeitstudierende unterschiedliche gesetzliche Vorschriften zu Lohngrenzen, Sozialabgaben und Flexibilität beachten. Zwischen welchen Beschäftigungsverhältnissen Studierende wählen können, erfahren Sie hier.

Der Minijob: die geringfügige Dauerbeschäftigung

Für Studierende, die familienversichert sind oder BAFöG beziehen, eignet sich der Minijob besonders, erklärt der studentische Personaldienstleister Zenjob: Es fallen weder Beiträge für die Pflege-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung noch für die Lohnsteuer an. Minijobber zahlen zwar 3,6 Prozent ihres Gehalts an die Rentenversicherung, können sich aber auch davon befreien lassen. Die Verdienstgrenze liegt bei insgesamt 5.400 Euro im Jahr inklusive aller Sonderzahlungen. Das entspricht einem Monatslohn von 450 Euro.

Ebenfalls interessant: Mit Minijob Geld verdienen: Das müssen Sie beachten.

Werkstudent: regelmäßiges Einkommen ohne Höchstgrenze

Mehr als 450 Euro im Monat können Studierende als Werkstudent verdienen. Dafür sollte im Vorfeld eine feste Anzahl an Arbeitsstunden vereinbart werden. Wie beim Minijob müssen Studierende nur die Beiträge für die Rentenversicherung zahlen, welche bei 3,6 Prozent beginnt und je nach Höhe des Gehalts ansteigt. Der Höchstsatz von 9,3 Prozent beginnt seit dem 1. Juli erst ab einem Verdienst von 1.300 Euro im Monat.

Lesen Sie auch: Diese Nebenjobs bringen Ihnen richtig viel Geld.

Freiberufliche Arbeit: Einkommen auf Honorarbasis

Als Freiberufler zahlen Studierende keine Sozialabgaben. Sie müssen sich allerdings beim Finanzamt melden, um steuerlich erfasst zu werden. Bis zu einem Steuerfreibetrag von 9.168 Euro im Jahr sind sie von der Einkommenssteuer befreit. Wer als Kleinunternehmer eingestuft wird, muss keine Umsatzsteuer zahlen. Dafür dürfen im ersten Geschäftsjahr maximal 17.500 Euro umgesetzt werden, ab dem zweiten bis zu 50.000 Euro. Eine Einkommensteuererklärung ist aber Pflicht.

Auch lesenswert: Durchblick im Mini- und Midijob-Dschungel.

Video: Muss man seinen Nebenjob melden?

Kurzfristige Beschäftigung: Flexibilität ohne Verdienstgrenze

Bei der kurzfristigen Beschäftigung müssen Studierende weder eine Jahresverdienstgrenze beachten noch Sozialabgaben leisten. Allerdings dürfen sie an maximal 70 Tagen im Jahr arbeiten. Die Lohnsteuer wird zunächst direkt vom Gehalt abgezogen. Gibt ein kurzfristig beschäftigter Studierender allerdings eine Steuererklärung ab, wird die Lohnsteuer bis zu einem Steuerfreibetrag von 9.168 Euro im Jahr zurückerstattet. Somit beträgt der Nettolohn genauso viel wie der Bruttoverdienst. Daher kommt die kurzfristige Beschäftigung auch für Studierende in Frage, die BAföG beziehen oder familienversichert sind.

Sehen Sie hier: Gehalts-Check: In diesen Städten verdienen Männer und Frauen das meiste Geld.

Für jeden Studenten gibt es das passende Anstellungsverhältnis

Frederik Fahning, Mitgründer und Arbeitsmarktexperte von Zenjob, kommentiert: "Die verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten bieten für jeden Studenten das passende Anstellungsverhältnis. So können BAföG-Empfänger, Familienversicherte oder Selbstständige auch neben dem Studium ohne hohe Abgaben Geld verdienen. Die kurzfristige Beschäftigung ist eine optimale Alternative, wenn Studierende sich nach Flexibilität sehnen, aber trotzdem Sicherheit möchten. Im Gegensatz zum Freiberufler müssen sie sich keine Sorgen um die Auftragslage machen, da Personaldienstleister Jobs für Studenten zielgerichtet vermitteln."

Das könnte Sie auch interessieren: "Den Papst eingestellt": Abgefahrenes Bewerbungsfoto amüsiert Twitter.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

vro

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gehalt: Wie viel verdient man bei Aldi und Lidl?
Aldi und Lidl locken ihre Kunden mit günstigen Preisen. Doch müssen die Mitarbeiter dafür Abstriche beim Gehalt machen? Wie viel Geld verdient man bei den Discountern?
Gehalt: Wie viel verdient man bei Aldi und Lidl?
Emotional intelligente Menschen verzichten alle auf dieses Wort
Wer sich im Beruf mit seinen Kollegen austauscht, sagt schnell etwas, das andere falsch verstehen. Besonders ein Wort sorgt oft für schlechte Stimmung.
Emotional intelligente Menschen verzichten alle auf dieses Wort
Haben Sie es schon erlebt? So viele Menschen trinken am Arbeitsplatz wirklich
Es könnte den überforderten Azubi ebenso treffen wie den hoch bezahlten Firmenchef. Wenn Sie dieses Verhalten an einem Kollegen beobachten, greifen Sie früh ein.
Haben Sie es schon erlebt? So viele Menschen trinken am Arbeitsplatz wirklich
Unmenschlich: Wütender Chef lässt seine Mitarbeiter zur Strafe etwas Unglaubliches tun
Wenn Sie auf der Arbeit Mist bauen, was macht Ihr Chef dann mit Ihnen? Bestimmt nicht das, was ein chinesischer Firmenchef wie selbstverständlich befahl.
Unmenschlich: Wütender Chef lässt seine Mitarbeiter zur Strafe etwas Unglaubliches tun

Kommentare