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Bewerber sollten im Vorstellungsgespräch zu ihrer Nervosität stehen. Die meisten Personaler dürften darauf mit Verständnis reagieren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Sympathiepunkte sammeln

Nervosität im Vorstellungsgespräch zugeben

Gerade wenn man den Job oder den Ausbildungsplatz unbedingt haben möchte, fällt es schwer, beim Bewerbungsgespräch cool zu bleiben. Klar, die Anspannung ist den meisten Menschen dann auch anzumerken. Offen damit umzugehen, hilft.

Berlin (dpa/tmn) - Wer im Vorstellungsgespräch sehr nervös ist, muss die Aufgeregtheit nicht unterdrücken. Leichter wird die Situation oftmals, wenn Bewerber ihre Nervosität direkt kommunizieren.

"Es ist völlig in Ordnung, als Bewerber aufgeregt zu sein", erklärt Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin. "In der Regel wirkt es eher Sympathie mobilisierend, wenn Bewerber offen zugeben, dass sie gerade einen Frosch im Hals haben oder sehr aufgeregt sind."

Ein guter Personaler gehe darauf ein und mache es dem Bewerber leichter, sich wohlzufühlen. Zum Beispiel, indem er mit Small Talk über das Wetter oder die Anreise das Gespräch in sichere Gewässer lenkt.

Wenn die Nervosität nach den ersten Minuten wieder aufflammt, etwa, weil mehrere Fragen eine echte Herausforderung darstellen, gilt: die Aufgeregtheit einfach noch mal zur Sprache bringen, das allein wirke oft schon sehr entlastend - und dann zur Normalität zurückkehren.

Webauftritt Jürgen Hesse

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