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Netzwerken ist im Beruf sehr wichtig. Oft fällt es Chefs leichter, auf andere zuzugehen und neue Kontakte zu knüpfen. Foto: Oliver Berg

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Netzwerken fällt Führungskräften oft leichter

Die richtigen Kontakte - oft entscheiden sie darüber, wer einen Job bekommt, wer befördert wird. Zusammengefasst beeinflussen sie den beruflichen Erfolg. Chefs beherrschen das Netzwerken oft besser als einfache Mitarbeiter.

Hamburg (dpa/tmn) - Netzwerken fällt höhergestellten Mitarbeitern in der Firma häufig leichter als jenen in untergeordneten Positionen. Das berichtet die Zeitschrift "Harvard Business Manager" (Ausgabe Oktober 2016) und bezieht sich auf mehrere Studien.

Die Statushöheren gehen fast immer davon aus, dass sie ihren Ansprechpartnern etwas bieten können - beispielsweise Ratschläge oder Kontakte. Dementsprechend leicht fällt es ihnen, auf andere zuzugehen.

Einfache Angestellte können da oft nicht mithalten. Mancher hat deshalb das Gefühl, beim Netzwerken für Gesprächspartner nicht interessant zu sein und zieht sich eher zurück. Das sei jedoch ein Fehler, denn die meisten Menschen verfügen über spezielles Wissen, das für andere wertvoll ist. Hier lohne es sich, einmal zu überlegen, was das ist. Jüngere Mitarbeiter wissen zum Beispiel oft mehr über Trends oder neue Technologien als ältere, höhergestellte Personen.

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