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Sommerferien sind für berufstätige Eltern oft eine logistische Herausforderung.

Wohin mit dem Nachwuchs?

So organisieren berufstätige Eltern die Sommerferien am besten

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Die Sommerferien stehen vor der Tür, für Kinder heißt das: Sechs Wochen Urlaub. Berufstätige Eltern können dagegen zu dieser Zeit ein dickes Problem kriegen.

Arbeitende Eltern stehen in den Sommerferien vor einer organisatorischen Herausforderung: Sechs Wochen sind eine lange Zeit - wer nicht als Lehrer arbeitet, der bekommt gewiss nicht die vollen sechs Wochen Urlaub. Vielen berufstätigen Eltern bricht schon der Schweiß aus, wenn sie nur an die Sommerferienzeit denken.

Sommerferien: Für berufstätigte Eltern eine Zerreißprobe

Für Kinder sind die Sommerferien die wahrscheinlich schönste Zeit im Jahr: Keine Schule, meist schönes Wetter und Spaß mit den Freunden. Ihre Eltern dagegen müssen schauen, wie sie eine Betreuung für ihre Kinder bekommen - denn in den Sommerferien haben natürlich auch Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten geschlossen.

Insgesamt haben Schulkinder jährlich zudem rund zwölf Wochen Ferien - da kann kein berufstätiger Mensch mithalten. Es gilt also, sich Lösungen zurechtzulegen, dass die Sommerferien nicht zur Zerreißprobe für arbeitende Eltern werden.

Wie können berufstätige Eltern die Sommerferien überbrücken?

Fakt ist: Es gibt Eltern, die niemals zusammen Urlaub machen können, da sie ihre scheinbar freie Zeit für die Kinderbetreuung einteilen müssen. Doch das muss nicht sein: In der Übersicht sehen Sie, wie Sie die Sommerferienzeit organisieren können, damit dann auch noch genügend Zeit bleibt, den wohlverdienten, gemeinsamen Familienurlaub zu verbringen:

1. Unterstützung durch Verwandte in den Sommerferien: Haben Sie jemanden im Verwandtenkreis, der nicht berufstätig ist? Sprechen Sie sich mit der Person ab. Wenn die Großeltern schon im Ruhestand sind, werden sie sich sicherlich über den Besuch der Enkel in den Sommerferien freuen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Oma und Opa mit den Enkeln selbst verreisen.

2. Unterstützung durch Freunde: Eine weitere Möglichkeit kann es sein, dass zwei befreundete Familien sich zusammentun und gegenseitig das Kind der anderen Familie mit in den Urlaub nehmen oder es betreuen, wenn jemand gerade frei nehmen kann.

3. Erlebnisreisen oder Feriencamps: Urlaub mit Gleichaltrigen im Zeltlager oder Abenteuerurlaub - welches Kind findet das nicht aufregend. Und Eltern profitieren von der Zeit, da derartige Angebote für Kinder sie entlasten.

4. Ferienhort während der Sommerferien: Einige Einrichtungen bieten auch in der Sommerferienzeit eine Tagesbetreuung an. Dort wird meist ein buntes Ferienprogramm angeboten, so dass Kinder auch dort ihre freien Tage genießen können.

5. Sommerferien-Babysitter: Eher die kostenintensivere Variante. Während die Eltern arbeiten, kann sich ein Babysitter oder eine Nanny tagsüber um den Nachwuchs kümmern. Dabei kann Ihr Kind dann dennoch den geliebten Ferienaktivitäten nachgehen. Der Babysitter kann mit ihm ins Schwimmbad zum Abkühlen bei sommerlicher Hitze, zum Eisessen in die Lieblingseisdiele oder auf den Spielplatz ums Eck gehen.

6. Babysitter-Sharing: Oft wird auch angeboten, dass ein Babysitter sich Kindern mehrerer Familien annimmt, so dass die Eltern sich die Kosten teilen können. Es werden dann meist die Kinder zweier Familien betreut, die befreundet oder benachbart sind.

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sca

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