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Wer seine Bewerbung per E-Mail verschickt, sollte auf die Dateigröße achten. Mehr als 5 MB überlasten schnell das Postfach des Empfängers. Foto: Caroline Seidel

PDF statt Post - Fünf Tipps für E-Mail-Bewerbungen

Düsseldorf (dpa/tmn) - Viele Bewerber verschicken ihre Unterlagen mittlerweile elektronisch. Das ist praktisch, hat aber auch Tücken. Fünf Tipps, wie Jobsuchende sie umgehen.

Die klassische Bewerbungsmappe in Papierform gilt vielen heute als altmodisch. Firmen verlangen häufig Bewerbungen per E-Mail. Das spart Zeit und ist billiger, birgt allerdings auch einige Fallstricke. Karriereberater Henryk Lüderitz aus Düsseldorf erklärt, worauf Bewerber achten müssen.

Anschreiben: In den Anhang oder direkt in die E-Mail? Viele Jobsuchende sind unsicher, wo bei einer elektronischen Bewerbung das Anschreiben hingehört. Henryk Lüderitz rät, es als PDF-Dokument im Anhang mitzuschicken. E-Mails mit viel Text würden von Personalern so gut wie nie gelesen. Bewerber schreiben in der E-Mail daher am besten nur zwei oder drei Zeilen, in denen sie sich auf die Stellenanzeige beziehen. Dann verweisen sie auf die Bewerbungsunterlagen im Anhang.

PDF: Ob die Bewerbung nun als Ganzes oder in einzelnen PDF-Dateien in die E-Mail angehängt wird, ist nach Ansicht von Lüderitz egal. Wichtiger sei es, wie man das Dokument nennt. Der Dateiname muss eindeutig sein. Zum Beispiel: "Bewerbung_Mustermann__Beiersdorf_Januar 2015". Und es sollten nicht mehr als vier PDF-Dateien sein.

Dateigröße: Das Foto, der Lebenslauf, die Zeugnisse - bei einer Bewerbung kommt einiges an Daten zusammen. Um das Postfach des Empfängers nicht zu überlasten, sollte der Anhang insgesamt nicht größer als fünf Megabyte (MB) sein, empfiehlt Lüderitz.

Lese- und Empfangsbestätigung: Sie gibt Bewerber zwar die Sicherheit, dass ihre E-Mail angekommen ist. Sie kann den Empfänger aber auch nerven. Lüderitz rät deshalb davon ab. Es wirke schnell aufdringlich. Besser sei, zunächst abzuwarten. Nach vierzehn Tagen könnten sie das erste Mal per E-Mail oder Telefon nachfragen.

Formatierung: Auf ausgefallene Schriftarten sollten Bewerber verzichten. Das lenke zu sehr vom Inhalt ab. Stattdessen empfiehlt Lüderitz, sich für eine Schriftart zu entscheiden und diese überall zu verwenden. Gut geeignet seien die Schriftarten Times New Roman oder Arial.

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