Im Homeoffice lässt es sich nicht für alle gleich gut arbeiten. (Symbolbild)

Umfrage

Probleme im Homeoffice: Das sind aus Sicht von Männern und Frauen die häufigsten Gründe

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Wie gut sind die Arbeitgeber auf Homeoffice eingestellt? Eine neue Umfrage zeigt die häufigsten Probleme der Deutschen bei der Arbeit daheim.

  • Viele Beschäftigte arbeiten in der Coronakrise* im Homeoffice*.
  • Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrem Arbeitgeber dabei?
  • Eine aktuelle Umfrage gibt Aufschluss - und benennt die größten Probleme.

Im Homeoffice in der Coronakrise - daheim kommen die Probleme

In der Coronakrise* haben viele Firmen in Deutschland ihre Mitarbeiter ins Homeoffice* geschickt. Eine aktuelle Umfrage, wie zufrieden betroffene Männer und Frauen mit der Arbeit von daheim aus sind, gibt Aufschluss über die häufigsten Probleme. Das Portal t3n.de hat über diese Umfrage berichtet - das sind die Ergebnisse:

Zwar fanden laut der Abstimmung des Berliner Umfrageinstituts, für die rund 2.500 Menschen von Anfang bis Mitte April befragt wurden, immerhin 52,5 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen entweder eher gut oder sehr gut auf die Heimarbeit eingestellt sei. In dem Bericht von t3n.de heißt es dazu aber auch: "33,1 Prozent antworteten, dass ihr Unternehmen schlecht oder sehr schlecht auf die Homeoffice-Situation eingestellt ist."

Lesen Sie hier: Umfrage zu Homeoffice - So viele Unternehmen wollen wieder im Büro arbeiten

Kommunikation mit Kollegen ein Problem im Homoffice

Die Wahrnehmung von Männern und Frauen war den Ergebnissen zufolge oft eine andere: Während Männer die Situation mit 59,2 Prozent weit überwiegend als gut oder sehr gut beurteilten, sähen das nur 44,8 Prozent der Frauen so. "39,7 Prozent der Frauen empfanden ihren Arbeitgeber dagegen als schlecht oder sehr schlecht vorbereitet – der Rest in beiden Gruppen war jeweils unentschieden", berichtet t3n.de.

Bei den größten Hindernissen für das Homeoffice ergebe sich ein differenziertes Bild: Das meistgenannte Problem sei mit 23,4 Prozent die Kommunikation mit Kollegen oder Kunden. 19,2 Prozent hätten eine leichtere Ablenkung als Problem angegeben, 18,2 Prozent sahen Störungen durch Familie und Kinder als ein Problem.

Lesen Sie auch: Die anhaltende Corona-Krise zwingt viele Menschen in Bayern zum Homeoffice. Das hält die Deutsche Telekom nicht von Baumaßnahmen ab - die erhebliche Störungen verursachen.

Schlechtes W-Lan daheim für Arbeitnehmer ein Hindernis

Probleme mit dem Internet (schlechtes W-Lan) hatten dem Bericht zufolge zudem 17,9 Prozent  – mangelnde technische Ausstattung (16,9 Prozent) oder ein fehlender Arbeitsplatz  (14,5 Prozent) wurden seltener genannt. 37,3 Prozent gaben an, keines der genannten Probleme im Homeoffice zu haben.

Arbeiten die Menschen im Homeoffice konzentrierter - oder ist eher das Gegenteil der Fall? "Auch hier ist das Bild sehr differenziert", heißt es in dem Bericht – die befragten Arbeitnehmer teilen sich demnach "grob in drei fast gleich große Gruppen" auf: 33,5 Prozent gaben demnach an, dass sie konzentrierter arbeiten, etwas mehr – nämlich 36,8 Prozent – unkonzentrierter. 27,7 Prozent bemerkten keinen Unterschied oder waren sich nicht sicher. Und: "Männer neigten hier eher zu den beiden Extremen, Frauen gaben häufiger an, unentschieden zu sein (30,8 Prozent)."

Auch interessant: Helden der Corona-Krise: Das sind die Gehälter der Beschäftigten in systemrelevanten Berufen

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ahu 

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