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Professionelle Unterstützung für Vermögensverwalter

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Andreas Hausladen, Universal-Investment © Klaus Haag

Auch Vermögensverwalter brauchen Unterstützung – und greifen dabei gerne auf Dienstleister wie die Gesellschaft Universal-Investment aus Frankfurt am Main zurück. Sie legt Fonds auf und verwaltet sie.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1968 als zentrale Plattform für Unabhängige Vermögensverwalter darauf spezialisiert, neue Fonds aufzulegen beziehungsweise deren Verwaltung zu organisieren. Die Anlageprofis können sich so auf ihre eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren. Der Vermögensverwalter sollte zum Wohl seiner Kunden deren Vermögen zumindest über einen langen Zeitraum bewahren helfen – wenn er dann noch das ein oder andere Extra erwirtschaftet, umso besser. Doch um sich diesem Ziel widmen zu können, braucht er Unterstützung – und genau an diesem Punkt kommen die Profis von Universal-Investment aus Frankfurt in Spiel.

Anlage-Wissen im Fondsmantel

Andreas Hausladen, Leiter Private Label Business Development, nennt ein konkretes Beispiel, wie er und seine Kollegen Vermögensverwalter unterstützen: „Private-Label-Fonds sind eine der Spezialitäten unseres Hauses und sind eine bestimmte Form des Investmentfonds, indem sie das Anlage-Wissen von Unabhängigen Vermögensverwaltern oder Investmentboutiquen mit dem Verwaltungswissen von Universal-Investment kombinieren.“ Im Klartext: der Verwalter kann sich um die Realisierung einer bestimmten Investmentidee, seien es vermögensverwaltende Mischfonds oder auch Themenfonds wie der Gesundheitssektor, kümmern, während ihm Universal-Investment die gesamten verwaltungstechnischen und regulatorischen Arbeiten abnimmt und um vielfältige Vertriebs- und Marketingdienstleistungen ergänzt.

Mit diesem Modell ist Universal-Investment aktuell mit rund 550 Private-Label-Fonds mit einem Volumen von über 24 Milliarden Euro als Marktführer auf dem Anlegermarkt unterwegs. Dabei steht den Privatanlegern je nach Marktlage, Risikoneigung oder Anlageziel ein sehr vielgestaltiges Portfolio zur individuellen Zusammenstellung zur Verfügung. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind derzeit vor allem Misch- und Absolute-Return- Fonds stark nachgefragt.

Andreas Hausladen sieht darin eine realistische Markteinschätzung: „Anleger achten vermehrt auf Vermögenserhalt und erwarten in diesem Umfeld keine unrealistisch hohe Renditen.“ Das gelte übrigens sowohl für Privat- als auch für institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen. Vermehrtes Vertrauen setzen manche Investoren aber auch in Nischen- oder Spezialitätenthemen, um eine Mehrrendite zu erwirtschaften. „Vor allem Megatrends wie Infrastruktur-, aber auch Healthcare-Fonds sowie vielfältige Value-Ansätze werden vermehrt nachgefragt“, erklärt Fondsspezialist Hausladen. Die Anlageprofis lassen sich seit der Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften gerne von den Fondsauflagenspezialisten bei den umfangreichen Dokumentations- und Berichtspflichten unterstützen, um weiterhin eine professionelle Beratung sicherzustellen.

„Für viele Bereiche liegen die Daten für die umfangreichen Fondsreportings in unserem Haus bereits vor, weil wir sie für die vielen institutionellen Anleger auf unserer Plattform bereits erstellen“, berichtet Hausladen. Durch die Unterstützung in diesen und anderen administrativen Bereichen kann sich der Vermögensverwalter ganz seiner eigentlichen Arbeit, dem Suchen und Finden von ertragreichen Anlageobjekten, nach seiner jeweiligen Strategie widmen. Nach der Beobachtung von Andreas Hausladen sind derzeit im Markt vor allem sicherheitsorientierte Strategien gefragt, in denen durchaus alle Produkte wie Renten, Aktien, aber auch Währungen und Rohstoffe, ihren jeweiligen Platz haben.

Gewisse Bewegungen hin zu Real Assets, also physisch greifbaren Anlagen, sieht Hausladen aber schon – professionelle Anleger bevorzugen zunehmend auch Themen wie Infrastruktur, Private Equity, also Unternehmensbeteiligungen, oder eben auch ganz klassisch Immobilien. Natürlich jeweils verpackt in die unterschiedlichsten Fondstypen. Angesprochen auf die zunehmende Zahl der automatisierten Rechenmodelle, die in der Vermögensberatung an Zuspruch gewinnen, ist Andreas Hausladen der Ansicht, dass diese rechnergestützten Programme natürlich eine große Unterstützung für wenig komplexe Anlagebedürfnisse sind – in der vermögenstechnischen Gesamtbetrachtung aber kaum jemand ein Investment einem voll automatisierten Anlageprozess anvertrauen will.

Zudem schauen diese Modelle in die Vergangenheit und rechnen die Zukunft hoch, das ist in der Praxis aber schwierig. „Anlageberatung ist und bleibt ein individuelles und persönliches Geschäft, bei dem der Computer sehr sinnvoll unterstützen, aber den Profi nicht ersetzen kann“, sagt Andreas Hausladen.

NICOLE WILDBERGER

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