Digitales Lernen

Alle reden vom digitalen Lernen, doch an vielen Schulen fehlen dafür die Voraussetzungen. Hier einige Informationen für bayerische Schulen und Lehrer, die die Chancen des eLearnings auch an ihre Schule nutzen wollen.

Digitales Lernen in Bayern, gefördert vom bayerischen Staatsministerium

 

mebis Bayern

Zur Förderung des Einsatzes von digitalen Medien im Unterricht hat das Bayerische Bildungsministerium „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ etabliert. An der Umsetzung sind das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) sowie das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht GmbH (FWU) beteiligt.

Derzeit wird mebis von mehr als 2.900 Schulen in Bayern mit über 550.000 registrierten Nutzern eingesetzt (Stand: Juni 2016). Nach der Pilotphase mit 150 Schulen wurde der Nutzerkreis 2014 auf alle staatlichen Schulen ausgedehnt, die bislang mit BayernMoodle, BRN-Moodle oder im Grund- und Mittelschulnetz Oberpfalz gearbeitet hatten. Bis Ende 2016 werden die Angebote allen weiteren interessierten Schulen in Bayern zur Verfügung stehen, wobei alle staatlichen Schulen in Bayern mebis unentgeltlich nutzen können.

  • Die mebis-Mediathek mit digitalen Bildungsmedien, die im Unterricht urheber- und lizenzrechtlich gesichert verwendet werden dürfen.
  • Das mebis-Prüfungsarchiv mit über 2500 zentralen bayerischen Abschlussprüfungen und Jahrgangsstufenarbeiten aller Schularten. Auch die zugehörigen Materialien wie z. B. Audiodateien für Hörverstehensübungen digital zu Übungszwecken stehen bereit.
  • Die mebis-Lernplattform dient Lehrkräften zur Gestaltung von digital gestütztem Unterricht und zur Organisation von Lernvorgängen.

Bei inhaltlichen und technischen Fragen erhalten die Nutzer von mebis Support per E-Mail oder Telefon. Zudem wird der didaktisch sinnvolle Einsatz der Online-Angebote durch Lehrerfortbildungen unterstützt. 

Mehr Infos auf: www.mebis.bayern.de

 

eLearning Kompetenzzentrum

Das eLearning Kompetenzzentrum des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus entwickelt Fortbildungsangebote, die auf den Bedarf der bayerischen Lehrkräfte ausgerichtet sind. Sie sind mit der zentralen, regionalen und schulinternen Fortbildung in der Regel im Sinne eines Blended Learning verzahnt. Die moderierten Online Seminare sind mit einer Lernzeit von 3 bis 4 Wochen verbunden, die eSessions sind auf ca. 90 Minuten ausgerichtet. Die Laufzeit der Fortbildung bestimmt das Kollegium bzw. das Team der Schule. 

Für folgende Schularten stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die für die bedarfsorientierten Angebote ihrer Schulart zuständig sind:

  • Berufliche Schulen

  • Gymnasium

  • Realschule

  • Volksschule

Ein technisches Team unterstützt die Entwicklung und Durchführung der Online-Angebote des eLearning Kompetenzzentrums. Die Kursdurchführung ist in der Regel mit der bayerischen Lehrerfortbildungs-Datenbank FIBS gekoppelt. 

Mehr Infos auf: www.elearning.alp.dillingen.de

 

Stiftung Medienpädagogik

Die gemeinnützige Stiftung Medienpädagogik Bayern wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien ins Leben gerufen. 

Sie ist für den Medienführerschein Bayern zuständig, der Schulen und Lehrkräfte in ihrer medienpädagogischen Arbeit unterstützt und Material zu Verfügung stellt. 

Mehr Infos auf: www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de

 

Stiftung Bildungspakt

Die Stiftung Bildungspakt des bayerischen Staatsministeriums führt unter anderem das Modelprojekt lernreich.2.0 durch. Auf der Website finden interessierte Schulen viele Anregungen.

Mehr Infos auf: www.bildungspakt-bayern.de

Allgemeine Informationen über den Stand des digitalen Lernens finden Sie in der Broschüre zur digitalen Zukunftsstrategie der bayerischen Staatsregierung.

 

TIPPS zur praktischen Einführung von Tablet-Klassen

Am einfachsten lässt sich digitales Lernen mit Hilfe von Tablet-Klassen realisieren. Wichtig: Es muss nicht immer flächendeckend die ganze Schule starten. Auch einzelne motivierte Kollegen können als Piloten vorausgehen.

Auch die Wahl des Betriebssystems kann den jeweiligen Kollegen überlassen bleiben. Das spart technische Pannen und Nerven.

Bei der Finanzierung der Hardware ist Phantasie gefragt. Suchen Sie Kooperationen oder Sponsoren aus der regionalen und lokalen Wirtschaft. Auch die Eltern können beteiligt werden, oder Schüler sammeln Spenden: je engagierter alle Beteiligten sind, desto wahrscheinlicher der Erfolg. Aber sparen Sie nicht am falschen Ende.

Die Schule sollte über die geeignete Infrastruktur verfügen: WLAN, ein Schulserver und Sicherheitseinrichtungen zwischen Tablets und Schulserver sind ein Muss. Ein teures Smartboard hingegen nicht.

 

Video zur Fotosynthese, Schülerzeitungen am Tablet: 

Haben Tipps und Ideen, wie man digitales Lernen sinn- und phantasievoll zugleich gestalten kann? Dann teilen Sie diese mit Ihren Kollegen und nutzen Sie auch unsere geschlossen Facebook-Gruppe

 

Anmeldung für das Projekt KLASSE

Bitte wählen Sie den Zeitraum, in dem die Zeitungen in die Schule geliefert werden sollen: *

Lehrer/in (privat)

Klasse-Mappe *

Die Lieferung erfolgt an die Schule in Klassensatzstärke plus drei Zusatzexemplare. Ablagestelle bitte genau beschreiben. Bitte bedenken Sie, dass die Lieferung zwischen 4 und 6 Uhr morgens erfolgt.



Sie interessieren sich für KLASSE plus?

Sie möchten das Projekt KLASSE noch intensivieren und mit Ihren Schülern direkt vor Ort erleben, wie Zeitung gemacht wird? Dann nutzen Sie auch die zusätzlichen Angebote von KLASSE plus.

Verfügbare Module

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