Grußwort von Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Liebe Schülerinnen und Schüler,

mit dem Projekt„Klasse – Schüler machen Zeitung“ des Münchner Merkur einen Blick auf die Arbeit einer Redaktion zu werfen und ein Stück weit selbst in die Rolle von Journalisten zu schlüpfen, das macht Spaß. Ihr könnt dabei lernen, warum Redaktionen bestimmte Themen auswählen und sie journalistisch auf diese oder jene Art für ihre Leserinnen und Leser aufbereiten. Z. B. warum die Redaktion über Beschlüsse des Stadtrats oder Gemeinderats einen Bericht veröffentlicht und dabei auf die Chancen für die Bürger oder neue Belastungen hinweist. Beispielsweise, warum die Zeitung über Ereignisse an Schulen einschließlich des Unterrichtsausfalls bei Schnee informiert – vielleicht in der Form einer Reportage; warum die Zeitungsmacher einzelne Prominente wie Politiker, Bands und Sportler ihren Lesern vorstellen – mit einem Interview.

Im Rahmen des Projekts „Klasse – Schüler machen Zeitung“ kommen Redakteurinnen und Redakteure des Münchner Merkur zu Euch in die Schulen und ergänzen die Informationen, die Eure Lehrkräfte bereits mit Euch erarbeitet haben. Unter Anderem könnt Ihr auch das Druckhaus dieser oberbayerischen Tageszeitung besuchen.

Ihr seid aber auch selbst eingeladen, Beiträge über Ereignisse in Eurer Gemeinde zu schreiben – nach bestimmten Regeln, in den journalistischen Gattungen, die die Leser erwarten. Diese können in der Lokalausgabe des Münchner Merkur gedruckt werden. Vielleicht geht es Euch eines Tages wie mir, dass Ihr selbst beim Schreiben und Fotografieren Lust bekommt, Journalist zu werden. Ich gehörte nach Studium und Promotion der Redaktion des Bayerischen Fernsehens an, bis ich 1994 in den Bayerischen Landtag gewählt worden bin. Ich möchte diese Jahre als Redakteur nicht missen.

Euch viel Spaß

Dr. Ludwig Spaenle Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus

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