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Irgendwann fielen dem Vorgesetzten braune Flecken auf seinem Milchschaum auf...

Unguter Koffein-Schub

Unfassbar: 61-Jährige verübt "Kaffee-Rache" an ihrem Chef

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Die 61-jährige Mitarbeiterin des Kosmetikkonzerns Beiersdorf in Hamburg hat sich aus Verzweiflung auf eine sehr unschöne Art und Weise an ihrem Chef gerächt.

"Haben Sie die Unterlagen schon fertig?" "Geht das nicht schneller?" "Eine schöne Bluse haben Sie da heute aber an." Jeder kann seinen Chef manchmal nicht ausstehen. Doch nur in wenigen Fällen artet die Geschichte so aus, dass das Gericht eine Bewährungsstrafe von einem Jahr verhängt - wie im Fall einer 61-jährigen Hamburgerin, die sich am Kaffee ihres Vorgesetzten zu schaffen machte.

Mitarbeiterin versetzte Kaffee mit Medikament

Schon lange habe es Konflikte zwischen ihnen gegeben, hieß es in der Gerichtsverhandlung. Die 61-Jährige sei einfach nicht mit ihrem Vorgesetzten klar gekommen, schreibt der NDR. Der Arbeitgeber, der Kosmetikkonzern Beiersdorf, bot beiden Parteien eine Mediation zur Konfliktlösung an - die jedoch keine Früchte trug. Weiter wurde nichts unternommen. Immer noch schwelte die Unzufriedenheit. Irgendwann war die 61-Jährige so verzweifelt, dass sie sich dreimal mit einem Medikament in das Büro ihres Chefs schlich und es unter den täglichen Kaffee mischte: ein Antidepressivum. Sie wollte ihn nur noch loswerden.

Ebenfalls lesenswert: Chef feuert alle Mitarbeiter - der Grund ist mehr als kurios.

Mit Kamera auf frischer Tat ertappt

Ihr Vorgesetzter jedoch bemerkte seltsame braune Flecken auf seinem Milchschaum und wurde misstrauisch. Deshalb installierte er eine Überwachungskamera in seinem Büro - und filmte die Kollegin bei der Tat. Der 61-Jährigen wurde daraufhin gekündigt. Und das, obwohl sie 40 Jahre lang bei Beiersdorf gearbeitet hatte.

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Dies sei ein Fall wie aus einer Psychologiezeitschrift, fand der Richter des Hamburger Amtsgericht, das über den Fall urteilte. Er veranlasste eine einjährige Bewährungsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. Doch er kritisierte auch die Verantwortlichen des Konzerns: Nach der gescheiterten Mediation hätten sie sich weiter um den Konflikt zwischen der Mitarbeiterin und ihrem Vorgesetzten kümmern müssen.

Lesen Sie auch: Widerlich: Mann (38) rührt Chefin vier Jahre lang ganz persönliche "Zutat" in Kaffee.

Lesen Sie auch: Unfassbar: Chef bezeichnet 21-Jährige als "unhygienisch" - weil sie eine Sache ablehnt.

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vro

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