Überraschende Wende? Bericht über erste GroKo-Gespräche 

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Arbeitnehmer schätzen traditionelle und prestigeträchtige Firmen.

Ranking 

Das sind die beliebtesten Familien-Unternehmen Deutschlands

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Im vergangenen Jahr beschäftigten die 50 größten Familienunternehmen Deutschlands fast vier Millionen Mitarbeiter. Was diese besonders an Ihren Arbeitgebern schätzen und wer im Beliebtheits-Ranking am besten abschneidet, erfahren Sie hier.

Viele der untersuchten Unternehmen wie Volkswagen, Bosch oder Beiersdorf haben eine lange Familientradition. Es sind Marken, die sich über Jahrzehnte bewährt haben und so in der Bevölkerung wie auch bei ihren Mitarbeitern einen guten und soliden Ruf haben.

60 Prozent der Firmen sind sogar älter als 100 Jahre. „Die lange Tradition prägt bei vielen Familienunternehmen das unternehmerische Handeln, nachhaltige Erfolge sind oft wichtiger als kurzfristige Gewinnmaximierung. Statt in Quartalen zu denken, investieren viele Familienunternehmen in die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und in die langfristige Absicherung des Unternehmens. Das bestätigt ein Blick in unsere Bewertungen“, so Dr. Ekkehard Veser, Geschäftsführer DACH der Arbeitgeber-Bewertungsplattform "kununu".

Familienunternehmen geben Sicherheit

In den Kategorien "Kollegenzusammenhalt", "Umgang mit Kollegen 45+" und "Gehalt/Sozialleistungen" wurden die Familienunternehmen am besten bewertet. Verbesserungsbedarf besteht laut Mitarbeitern hingegen bei Faktoren wie "Vorgesetztenverhalten" und "Kommunikation". Allerdings punkten Familienunternehmen vor allem bei Gehalt und Sozialleistungen, Umwelt- und Sozialbewusstsein und Image.

"Familienunternehmen weisen eher geringe Fluktuationsraten auf. Viele von ihnen sind abseits der großen Ballungsräume angesiedelt und gehören zu den größten Arbeitgebern der Region. Die Identifikation mit dem Unternehmen ist entsprechend groß, Mitarbeiter sind dem Unternehmen oft langfristig verbunden. Das spiegelt sich zum Teil auch in vergleichsweise höheren Vergütungen wider", so Veser. "Verantwortungsvolles Handeln ist zudem bei vielen Familienunternehmen fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf das Image aus."

Firmenimage wichtiger als alles andere

Das Modeunternehmen Otto hat im Ranking die Nase vorn, noch vor Dr. Oetker oder dem Bertelsmann-Verlag. Danach folgen BMW und Volkswagen. Auffällig ist: Nicht nur der gute Umgang mit den Kollegen ist den Mitarbeitern wichtig, auch das Image der Marken bewerten sie am höchsten. Was so viel heißt wie: Die Mitarbeiter sind stolz, ein Teil der Marke zu sein und zeigen das auch gerne nach außen.

Von Jasmin Pospiech

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