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Wie kommen häufige Jobwechsel bei Arbeitgebern an? Schaden sie der Karriere - oder sind sie vielleicht sogar förderlich?

Karriere

Schaden häufige Jobwechsel meinem Lebenslauf?

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Mitarbeiter sollen alle vier Jahre den Job wechseln. Doch viele befürchten, dass häufiges "Jobhopping" bei Bewerbungen irgendwann zum Problem wird. Ist die Sorge berechtigt?

Gründe für einen Jobwechsel gibt es genug - sei es der langweilige Job, die Kollegen oder zu hoher Druck vom Chef. Aber auch wer beruflich aufsteigen oder sein Gehalt nach oben schrauben will, für den sind Jobwechsel durchaus ein Weg, um beruflich voran zu kommen. 

Viele Mitarbeiter wechseln alle ein bis zwei Jahre den Job

Laut Stepstone wechseln Berufstätige im Schnitt alle vier Jahre den Job, je nach Branche. Sieht man sich aber den Lebenslauf mancher Mitarbeiter an, scheint es viele nie länger als ein bis zwei Jahre auf einer Stelle zu halten. Doch schadet man seiner Karriere, wenn man zu häufig den Job wechselt? Schließlich könnte dies bei Personalern den Eindruck erwecken, der Bewerber sei zu sprunghaft oder könne sich nicht durchsetzen.

Wie ständige Jobwechsel bei potenziellen Arbeitgebern ankommen, soll tatsächlich von der jeweiligen beruflichen Phase abhängen. So beurteilt das Karriereportal Stepstone häufige Jobwechsel zu Beginn der Karriere als relativ unproblematisch - schließlich befinden sich Berufseinsteiger noch in einer Orientierungsphase, in der häufige Jobwechsel ganz natürlich sind. In den ersten fünf Jahren seien zwei bis drei Jobwechsel durchaus üblich, so die Experten.

In dieser Karrierephase sind Jobwechsel kritisch

Wenn Arbeitnehmer jedoch schon einen längeren Berufsweg hinter sich haben und immer wieder den Job wechseln, sollen Personaler schon mal argwöhnisch werden - gerade, wenn man immer nur kurz in den Unternehmen gearbeitet hat. 

Weniger kritisch ist ein schneller Jobwechsel (zum Beispiel nach einem Jahr), wenn dieser nur gelegentlich im Lebenslauf auftaucht - schließlich kann es immer mal wieder passieren, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfach nicht zusammenpassen oder die Bedingungen anders waren als zuvor angenommen. Wenn Sie einen frühen Wechsel im Bewerbungsgespräch gut begründen können, wird Ihnen das kein Arbeitgeber ankreiden.

Häufige Jobwechsel werden oft auch positiv wahrgenmmen

Doch Jobwechsel ist nicht gleich Jobwechsel - in manchen Branchen gehört es einfach dazu, seinen Arbeitgeber regelmäßig zu wechseln. Viele Personaler sehen dies sogar positiv, stufen den Bewerber deshalb etwa als besonders flexibel ein und schätzen seine umfangreiche Erfahrung.

Häufige Jobwechsel sind also kein Grund, um sich zu verstecken. Manche Experten raten sogar explizit, alle zwei Jahre den Job zu wechseln - aus diesem Grund. 

Außerdem: Diese Fehler macht beim Jobwechsel fast jeder - dabei sind sie riskant.

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Von Andrea Stettner

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