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Ganz schön häfftig!

Die besten Apps für den Schulanfang

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München - Die Sommerferien gehen zu Ende, morgen beginnt in Bayern der Unterricht wieder. Und dabei spielt die Technik eine immer größere Rolle: Wir verraten, was Deutschlands beliebtestes Hausaufgabenheft auf dem iPhone kann, und stellen weitere Technik für den Schulanfang vor.

Auf die Plätze, fertig, Schule! Die Sommerferien gehen zu Ende, morgen beginnt in Bayern der Unterricht wieder. Und dabei spielt die Technik eine immer größere Rolle: In vielen Schulen (oder zumindest zu Hause) lernen die Kinder am Smartphone oder am Tablet. Und zerfledderte Stundenpläne sind völlig out – seit es das kultige „Häfft“ auch als App gibt. Wir verraten, was Deutschlands beliebtestes Hausaufgabenheft auf dem iPhone kann, und stellen weitere Technik für den Schulanfang vor.

Das „Häfft“

Ohne Smartphone geht bei Schülern (fast) nichts mehr. Besonders cool: Die Häfft-App.

Unser Bild zeigt das „Däshboard“, die Kommandozen­trale der Häfft-Äpp – den Gäg mit dem „Ä“ ziehen die Macher durch, seit das Häfft 1990 am Gymnasium Fürstenried-West entstand. Ganz links steht der Stundenplan, der (wie alle Inhalte) per Klick größer wird. Die Schüler können hier ihre Stundenpläne mit allen Details (Klassenzimmer, Lehrer) eintragen. Und ein Countdown zeigt an, wann die Qual in Erdkunde oder Physik endlich vorbei ist. Noch 29 Minuten … Im Bereich „Arbeiten“ geht es um drohende Klausuren, Stehgreifaufgaben oder Referate – hier steht alles, was man dafür lernen muss. Oder zumindest sollte. Zu jeder Arbeit oder zu jeder Hausaufgabe lassen sich Notizzettel, Tipps und Unterlagen abspeichern. So funktioniert moderne Schule. Außerdem können Schüler in der Häfft-Äpp ihre Noten eintragen, Durchschnitte ausrechnen und sich mit Comics die Zeit vertreiben – natürlich mit den Häfft-Legenden Brot & Schwein. Die App kostet 1,99 Euro. Und für weitere 99 Cent gibt’s ein Paket mit Comics und Sprüchen („Meine Eltern haben eine schwierige Erwachsenheit“) fürs ganze Schuljahr.

Smartphone und Tablet

„Normales Handy ab neun Jahren, Smartphone ab elf oder zwölf“ – das empfiehlt Kristin Langer vom Elternratgeber schau-hin.info. Sie rät dazu, dass die Kinder mit einem klassischen Handy wie dem Nokia 105 (nur 18 Euro) den Umgang mit ihrem Minutenbudget lernen. Als erste eigene Smartphones sind das Huawei Ascend Y330 (69 Euro), das Wiko Sunny (70 Euro) oder das Microsoft Lumia 550 (85 Euro) top. Ein gutes Tablet für den Start ist das Fire Kids Edition von Amazon (120 Euro) mit Spielen, Filmen und Lernprogrammen für Schüler, das sich später auch im ganz normalen Erwachsenenmodus betreiben lässt. Klasse: Wenn das Tablet kaputtgeht, auch durch eigenes Verschulden, gibt es im Rahmen einer „Sorglos-Garantie“ zwei Jahre lang kostenlosen Ersatz von Amazon.

WhatsApp-Alternative

WhatsApp ist nicht umsonst erst ab 16 Jahren freigegeben. Denn dort erleben die Kids viel zu häufig Mobbing, Spam und fragwürdige Anmache. Damit Eltern und ihre Kinder ungestört miteinander Kontakt halten können, gibt es Alternativen wie Familonet aus Hamburg. Die App für iOS und Android ist eine Art geschlossenes WhatsApp nur für Familie oder Freunde und macht die Kommunikation mit Nachrichten und Terminkalender kinderleicht. Die Teilnehmer können sich sogar gegenseitig per GPS anzeigen lassen, wo sie sich gerade aufhalten – und wenn’s nervt, diese Funktion auch einfach ausschalten. Wenn sie sich bedrängt fühlen, schicken die Kinder einen Alarm mit automatischer Ortsangabe an die Eltern (Gratis mit In-App-Käufen).

Playbrush

Wenn die Kinder morgens nicht aus den Federn wollen – dann hilft es sehr, wenn im Badezimmer eine Menge Spaß wartet. Die Playbrush-Zahnbürste (29 Euro) ist auch ein Spiel-Controller fürs Smartphone. Links putzen – und das Monster hüpft nach links. Nach oben schrubben – und das Flugzeug hebt ab. Die Putzzeit wird so garantiert eingehalten.

Lamy abc digi Schreiblern-Stylus

Den Schreiblern-Füller von Lamy kennen viele Kinder in Deutschland. Nun gibt es vom gleichen Hersteller einen Schreiblern-Stift im ganz ähnlichen Design. Mit dem Stylus (9,50 Euro) können Schulanfänger oder auch noch Vorschüler per Smartphone- oder Tablet-App die Buchstaben und Zahlen lernen. Der Stift funktioniert wie ein Finger, arbeitet aber viel exakter. Zur Belohnung wird dann aus einem Buchstaben ein animiertes Tier.

Stundenplan Deluxe

Wem die Häfft-Äpp zu umfangreich ist, oder wer kein iPhone hat – der findet mit Stundenplan Deluxe eine der beliebtesten Android-Apps für die Schule. Auch hier lässt sich nicht nur der Stundenplan eintragen, es werden auch Unterlagen oder Prüfungstermine verwaltet. Die normale Version ist kostenlos. Und für drei Euro ist eine erweiterte Variante mit Funktionen für Eltern und Lehrer im Angebot.

GPS-Überwachung

Für besonders besorgte Eltern gibt es die Armbanduhr Wo ist Lilly? (159 Euro) für Kinder von vier bis zwölf Jahren, die per GPS ständig nach Hause meldet, wo sich die kleinen Racker gerade herumtreiben. Ein Notrufknopf und eine Telefonfunktion sind integriert. Und per GPS können die Eltern sogar Gebiete definieren, die das Kind nicht verlassen darf. In den USA ist diese Art der Kinderkon­trolle enorm angesagt. In Deutschland warnen Experten allerdings vor der Rundumüberwachung, die Kindern einen großen Teil ihrer Selbstständigkeit nimmt.

Rubriklistenbild: © dpa

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