Islamischer Religionsunterricht kaum nachgefragt

Landkreis - Die Forderung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, islamischen Religionsunterricht in deutschen Schulen anzubieten, stößt im Landkreis Starnberg auf Verständnis. Aber die Umsetzung scheint am Bedarf zu scheitern.

Um die Integration ausländischer Mitbürger zu forcieren, hat der Bundesinnenminister das Angebot islamischen Religionsunterrichts gefordert. Die Notwendigkeit wird in den meisten Schulen des Landkreises Starnberg anerkannt. Allerdings bezweifeln die Schulleiter die praktische Umsetzung.

Es fehle am Bedarf nach diesem Angebot, ergab eine Umfrage des Starnberger Merkur. Zudem fehlt es den Schulen am qualifizierten Lehrpersonal. Und: Islamische Schüler sind über alle Jahrgangsstufen verteilt - ein entsprechender Unterricht sei deshalb schon aus organisatorischen Gründen kaum möglich.

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