Berufliche und Hochschulbildung auf Augenhöhe

Die Qualitätssicherungssysteme der beruflichen Bildung stehen denen der Hochschulen in nichts nach. Das zeigt eine gestern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) veröffentlichte Studie.

Die Untersuchung, die die Prognos AG und das Centrum für Hochschulentwicklung im Auftrag des BMWi erstellt haben, sieht die berufliche und die akademische Bildung auf Augenhöhe – nicht nur in punkto Qualitätssicherung, sondern auch hinsichtlich der Arbeitsmarktpotenziale.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Ministerium bewerten der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Ergebnisse als wichtige Klarstellung. Die Studie belege nicht nur das hohe Qualitätsniveau der beruflichen Fortbildung, sondern dokumentiere auch die vielschichtige und umfangreiche Qualitätssicherung der Bildungsträger im Bereich der beruflichen Bildung. Auch wenn Qualitätssicherung nur mittelbar – über gegenseitiges Vertrauen in die Lernergebnisse eines beruflichen oder akademischen Abschlusses – einen Beitrag zur Diskussion um Gleichwertigkeit liefern kann, sehen sich DIHK und ZDH durch die Studie in ihrer Auffassung unterstützt, dass akademische und berufliche Abschlüsse auf gleichem Niveau im Deutschen Qualifikationsrahmen eingeordnet werden müssen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums und der Kammerorganisationen mit zentralen Ergebnissen der Untersuchung ist unter www.dihk.de abrufbar. Die Studie "Synoptischer Vergleich der Qualitätssicherungssysteme in der beruflichen und akademischen Bildung" selbst gibt es zum Download auf der Website des BMWi unter http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=323736.html. (nh)

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