Den Blick nach oben und unten auf einem Skelett stehen. Den Kindern machte dieser Unterricht sichtlich Spaß. Foto: khr

Das Schlossgespenst unter den Füßen

Unterweilbach - Einen Schultag der ganz besonderen Art erlebten die Mädchen und Buben in einem Schloss.

Ein kleiner Schauer lief den Schüler und Schülerinnen der vierten Klassen der Grundschule Hebertshausen über den Rücken, als ihnen Schlossherr Clemens von Trebra-Lindenau und seine Gattin Sophia bei der Besichtigung der Schlosskapelle erklärten, dass sie momentan auf einem vor kurzem gefundenem Skelett stehen. Dieses war bei den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen des Schlosses freigelegt und inzwischen aber wieder abgedeckt worden. Eingangs hatte die Kinder und ihre Lehrerinnen Barbara Lukas und Heidrun Poggenpohl, die im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts Schlösser in der näheren Umgebung in Augenschein nehmen, Clemens von Trebra-Lindenau begrüßt und ihnen einiges über die Entstehung des Schlosses erzählt. Die Familie von Trebra-Lindenau ist seit zehn Generationen Besitzer des Schlosses. Wo heute das Schloss steht, soll sich ursprünglich eine mittelalterliche Burganlage aus der Zeit um 1180 bis 1250 befunden haben. Bei einem Rundgang konnten die Kinder eingehend die Räumlichkeiten begutachten und Clemens von Trebra-Lindenau und seine Frau Sophia gaben die entsprechenden Hinweise dazu. Am Ende schmeckten dann Wurstsemmeln und Limonade besonders gut. khr

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare