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Ganz nebenbei sein Netzwerk-Profil ausfüllen? Dabei kann der ein oder andere Fehler passieren.

Karriere-Netzwerke

Sieben Fehler, die auf Xing und LinkedIn fatal sind

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Peinliche Fehler im Netzwerk-Profil passieren schnell und können so manchen guten Job kosten. Welche Fehler besonders fatal sind, erfahren Sie hier.

In Karriere-Netzwerken wie Xing und LinkedIn pflegen wir unsere geschäftlichen Kontakte - und hoffen dabei insgeheim, von einem Recruiter "entdeckt" zu werden. Damit uns jemand einen Traumjob anbietet, müssen wir uns aber erst einmal professionell und vor allem fehlerfrei präsentieren. 

Doch hier hapert es schon bei den meisten. Mit verheerenden Folgen, wie Kim Brown gegenüber BusinessInsider bestätigt. Die Expertin ist stellvertretende Direktorin der Berufsberatungsstelle der Syracuse Universität New York. Sie beschäftigt sich täglich mit den LinkedIn-Profilen von Arbeitssuchenden und Studenten und erklärt die wichtigsten Fehler.

Fehler 1: Kein Profilbild - oder kein professionelles

Sie haben kein Profilbild hochgeladen? Dann sollten Sie sich keine großen Hoffnungen auf Erfolg machen. Laut LinkedIn sollen Profile mit Bild 14-mal häufiger angeklickt werden als ohne. Wenn das mal kein Argument ist? 

Auch selbst aufgenommene Bilder kommen nicht gut an. "Verwechselt LinkedIn und Xing nicht mit Facebook", meint Brown. Ein verwackeltes Party-Bild hinterlässt keinen guten Eindruck. Deshalb sollten Sie auch nicht ihr privates Facebook-Profil auf Xing oder LinkedIn hinterlegen.

Auf LinkedIn haben Sie außerdem die Möglichkeit, ein Hintergrundbild hochzuladen. Das sollten Sie laut der Expertin auch unbedingt tun: "Sucht am besten ein Bild heraus, dass zu eurem Beruf passt. Überprüft allerdings immer, ob das Bild auch groß genug ist, damit es nicht verpixelt erscheint."

Fehler 2: Kopfzeile ist nichtssagend

"Stellt euch vor, ihr wärt ein Personalchef und würdet eine ungenaue oder veraltete Kopfzeile lesen. Ihr wüsstest doch überhaupt nicht, was euch erwartet", weiß Brown und rät zu einer aussagekräftigen Kopfzeile. Hervorragend geeignet wäre zum Beispiel diese Variante: "Erfahrener Mediengestalter sucht Beschäftigungsmöglichkeiten im medizinisch-technischen Bereich".

Übrigens, wenn Sie arbeitslos sind, schreiben Sie dies bitte niemals in die Kopfzeile. Besser sei eine Beschreibung, wonach Sie suchen.

Fehler 3: Kenntnisse angeben, die Xing und LinkedIn nicht kennen

Bei Xing gibt es den Bereich "Ich suche" und "Ich biete". Je mehr Fähigkeiten Sie hier angeben, umso eher werden Sie gefunden. Allerdings nur, wenn Sie die Skills nutzen, die Ihnen das Netzwerk vorschlägt. Hier ist also weniger Kreativität als vielmehr Pragmatismus gefragt.

Fehler 4: Keine Jobbeschreibung ausfüllen

Wer in den Suchanfragen der Recruiter auftauchen möchte, muss auch unbedingt die Jobbeschreibung ausfüllen. "Wenn ihr darin viele Keywords benutzt, die zu euch und eurem Job passen, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass ihr von den Personalchefs gefunden werdet", weiß die Expertin.

Fehler 5: Nachrichten nicht personalisieren

"Ich möchte Sie gerne zu meinem Beruflichen Netzwerk hinzufügen". Wer diese Standard-Nachricht eines unbekannten Absenders bekommt, wird sofort misstrauisch und denkt an Spam. Deshalb sollten Sie unbedingt ihre Nachrichten personalisieren. In der App ist dies nicht möglich? Dann machen Sie sich die Mühe und verschicken Sie Ihre Nachricht über den PC.

Fehler 6: Kontakte nicht pflegen

Der Sinn eines Karriere-Netzwerks besteht darin, Kontakte zu knüpfen und auch zu pflegen. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, auch unbekannte Menschen der selben Branche kennen zu lernen. Von diesen Kontakten können Sie nachhaltig profitieren. 

Schreiben Sie zum Beispiel fremde Personen an, die in der selben Gruppe sind wie Sie. "In erster Linie hilft solch eine Gemeinsamkeit, das Eis zu brechen", meint Brown.

Fehler 7: Profil veraltet

Zu guter Letzt sollten Sie Ihr Profil unbedingt regelmäßig pflegen. Brown rät: "Nehmt euch einen festen Termin in der Woche vor, an dem ihr euer Profil etwas aufarbeitet." Dann steht dem nächsten Karriereschritt nichts mehr im Weg.

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Welches Karriere-Netzwerk brauche ich eigentlich wirklich? Falls Sie sich diese Frage stellen, finden Sie hier einen Antwort. Außerdem interessant: Danach suchen Recruiter bei Xing wirklich.

Von Andrea Stettner

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