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Jemanden zum Valentinstag einen Blumenstrauß ins Büro zu schicken, hält Etikette-Expertin Elisabeth Bonneau für keine gute Idee. Es könnte zu Sticheleien oder Unterstellungen führen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Aufmerksamkeiten

Sind Valentinstagsgrüße ins Büro nett oder ein No-Go?

Eigentlich stammt der Brauch aus dem angelsächsischen Raum. Inzwischen hat sich das schenken und verschicken von Liebesgrüßen zum Valentinstag auch bei uns etabliert. Doch ist es angemessen, Blumen oder andere Aufmerksamkeiten ins Büro zu schicken?

Freiburg (dpa/tmn) - Am Valentinstag möchten manche Liebespaare ihre Zuneigung am liebsten aller Welt beweisen. Der eine oder andere hält es womöglich für eine besonders romantische Geste, dem Partner Blumen ins Büro zu schicken. Ist das angemessen oder eher eine schlechte Idee?

"In angelsächsischen Ländern wäre das akzeptabel", so die Einschätzung von Elisabeth Bonneau. Dort, so erklärt es die Etikette-Expertin aus Freiburg, werde ein Valentinsgruß traditionell anonym verschickt. Man drücke damit ein "You are my Valentine" aus, das bedeute nicht viel mehr als "Nett, dass ich dich kenne".

"In Deutschland wird so ein Gruß jedoch oft als Liebeserklärung missverstanden, erst recht, wenn er von Blumen oder Pralinen begleitet wird", erläutert die Etikette-Expertin. Die nett gemeinte Aufmerksamkeit könne die Empfängerin oder den Empfänger schlimmstenfalls zum Opfer von Sticheleien oder Unterstellungen machen. Im Arbeitsumfeld rät Elisabeth Bonneau deshalb von Blumengrüßen zum Valentinstag ab.

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