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Das Gründer-Team von adiutaByte. 

Startup-Serie: XPRENEURS

adiutaByte: Algorithmen für den Alltag

Zusammen mit dem Förderprojekt XPRENEURS stellen Münchner Merkur und tz junge Gründer aus der Region vor. Heute: adiutaByte - Algorithmen für den Alltag.

Ambulante Pflegedienste, Kurierdienste für Apotheken oder Essen auf Rädern – sie alle könnten von künstlicher Intelligenz profitieren, wenn es nach den Gründern des Unternehmens adiutaByte geht. Das Spektrum reicht von Planungsaufgaben bis zur Datenpflege. Unterstützt durch die von adiutaByte entwickelte Software lassen sich nach Angaben des Startups mittels Algorithmik blitzschnell die besten Lösungen für komplexe Planungsprozesse finden.

Somit könnten Mitarbeiter entlastet und unnötiger Aufwand gespart werden. Jedoch auch die Technik stellt das vor Herausforderungen, da bereits kleinen Planungsproblemen „eine unfassbar komplexe mathematische Basis zugrunde liegt“. Deshalb hat das Team ein gesamtheitliches System entwickelt, das für unterschiedliche Anforderungen anwendbar ist – immer mit dem Ziel, dass es einfach und intuitiv den Planer und sein Spezialistenwissen in den Prozess mit einbezieht. Das System übernimmt für den Nutzer hingegen langwierige Vergleiche und Auswertungen von Kombinationen und bereitet diese auf.

Eine Tourenplanung mit adiutaByte zu optimieren, ist demnach mit wenigen Klicks in Sekundenschnelle erledigt. Viel zu selten werden laut adiutaByte Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und betriebswirtschaftlicher Analyse sinnvoll in die Praxis übertragen. Das möchten die Gründer ändern und auf diesem Weg dazu beitragen, dringende gesellschaftliche Probleme zu lösen. Im professionellen IT-Arbeitsalltag und anderen Feldern würden solche „Assistenzsysteme“ – wie adiutaByte die Lösung bezeichnet – bereits vielen Planern enorm dabei helfen, Stress zu reduzieren. Aus der Sicht des adiutaByte-Teams wird es Zeit, dass auch oft „vergessene“ und gleichzeitig so gesellschaftlich relevante Branchen wie die Pflege solche „High-Tech-Unterstützung“ erhalten.

Laura Keßler

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