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Das RideBee-Team (v.l.n.r.): Lukas Mohs, Fabian Seitz und Tobias Reinerth. 

Startup-Serie: XPRENEURS

Plattform für Pendler: Fahrgemeinschaften in Firmen

Zusammen mit dem Förderprojekt XPRENEURS stellen Münchner Merkur und tz junge Unternehmen aus der Region vor. Heute: „RideBee“, eine Plattform für Unternehmen für die Organisation von Fahrgemeinschaften. 

Tobias Reinerth, Fabian Seitz und Lukas Mohs haben mit „RideBee“ eine Plattform für Unternehmen entwickelt, um die Organisation von Fahrgemeinschaften unter den Mitarbeitern zu unterstützen und damit das tägliche Pendeln zu erleichtern. Der Nutzen: weniger Stau, weniger Parkplatzprobleme und weniger Emissionen. Mitarbeiter kommen entspannter zur Arbeit und Firmen können Kosten sparen. Gleichzeitig nehme die soziale Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Umwelt weiter zu und eine Fahrgemeinschaft von vier Personen reduziert laut RideBee die Fahrzeug- und Parkkosten sowie Emissionen um bis zu 75 Prozent.

Viele Mobilitätsservices würden zwar den individuellen Komfort erhöhen, dabei aber effektiv mehr Autokilometer auf die Straßen bringen. RideBee möchte jedoch zur nachhaltigen Mobilitätswende beitragen.

Die ursprüngliche Idee dazu kam auf, als Tobias Reinerth während des Studiums rund 40 Kilometer pro Fahrt zum Campus nach Garching pendeln musste und versuchte, privat Fahrgemeinschaften zu organisieren. Das funktionierte nur bedingt. Der Fokus der Plattform liegt deshalb neben der spontanen Bildung von Fahrgemeinschaften vor allem auf der langfristigen täglichen Organisation.

RideBee bietet die Software als hybriden Service an: Ein Unternehmen zahlt eine monatliche Grundgebühr und eine Gebühr pro aktivem Nutzer. Mitarbeiter nutzen die Applikation kostenfrei, Mitfahrer beteiligen sich jedoch an den Fahrzeugkosten der Fahrer.

Laura Keßler

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