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Vier Münchner wollen die Baustelle digitalisieren

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Das Gründungs-Team der Capmo GmbH (v.l.n.r.): Patrick Christ, Florian Biller, Sebastian Schlecht, Florian Ettlinger. © Capmo

Zusammen mit dem Förderprojekt XPRENEURS stellen Münchner Merkur und tz junge Unternehmen aus der Region vor.

Die vier Münchner Unternehmer Patrick Christ, Florian Biller, Florian Ettlinger und Sebastian Schlecht möchten mit ihrer Software „Capmo“ die Bauindustrie digitalisieren. Ihrer Meinung nach gibt es dafür dringenden Bedarf. Der Erfolg gibt ihnen bisher recht: Seit der Gründung im Februar 2018 konnte das junge Unternehmen über 70 Kunden gewinnen.

Neben Architekten und Bauleitern nutzen auch Bauträger und Handwerker die Software für ihre Projekte, wie etwa das Hilton Hotel in München, die Renovierung des Oberpollinger-Kaufhauses sowie Filialen von Aldi und Rossmann. Mit ihrer Idee haben sich die Gründer zudem eine Finanzierung von Investoren in Höhe von 1,8 Millionen Euro gesichert.

Mithilfe der Software werden wichtige Daten zum jeweiligen Bauprojekt erfasst und alle Beteiligten greifen ortsunabhängig darauf zu. Von diesen Kernfunktionen leitet sich auch der Name „Capmo“ ab – als Wortschöpfung aus den beiden englischen Begriffen „capture“ und „mobile“.

Konkret bedeutet das: Der Bauplan wird als PDF am Computer in die Online-Software hochgeladen und ist damit automatisch auf allen Geräten wie Smartphone oder Tablet verfügbar. Einmal hochgeladen ist der digitale Bauplan die Grundlage für die gesamte Baudokumentation. Denn Fotos, Bemerkungen, Aufgaben oder Mängel können direkt an der zugehörigen Stelle verortet und bei Bedarf einer Person zugewiesen werden.

Alle Beteiligten des Bauprojekts können kostenfrei zu Capmo eingeladen werden und erhalten so einen Überblick über alle offenen Aufgaben, den Baufortschritt und Projekte auf der Baustelle. Dadurch soll die Kommunikation auf der Baustelle verbessert, die Zusammenarbeit gefördert und die Dokumentation direkt vor Ort durchgeführt werden – mit dem Ziel, die Nacharbeit im Anschluss auf ein Minimum zu reduzieren.

Laura Keßler

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