Energiewende bleibt kräftiger Jobmotor

Berlin - Trotz der Krise in der Solarbranche bleibt der Atomausstieg einer Studie zufolge ein Jobmotor. Im Bereich alternativer Energien könnten bis 2020 rund 500.000 Leute arbeiten.

2011 arbeiteten laut einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Untersuchung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) im Auftrag des Bundesumweltministeriums 381.000 Deutsche im Bereich alternativer Energien. Das waren viermal so viele wie noch im Jahr 2000.

Bis zum Jahr 2020 könnte laut GWS-Projektleiterin Ulrike Lehr die Zahl der Jobs in diesem Bereich auf 500.000 wachsen, “entsprechende politische Rahmenbedingungen vorausgesetzt“.

Die Schätzung berücksichtigt auch Vorleistungen, etwa wenn eine in Süddeutschland produzierte Spezialschraube für ein Nordsee-Windrad ausgeliefert wird. Spitzenreiter bei “grünen“ Arbeitsplätzen ist Bayern: Mit 69.000 Jobs sei fast jeder fünfte Beschäftigte dort direkt oder indirekt für die Branche tätig, hieß es in der Studie.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bürokaffee: Um diese Uhrzeit sollten Sie ihn auf keinen Fall trinken
Im Büro trinken Sie morgens als erstes einen Kaffee? Ganz falsch. Wer produktiv sei will, sollte den Wachmacher lieber zu einer anderen Zeit zu sich nehmen.
Bürokaffee: Um diese Uhrzeit sollten Sie ihn auf keinen Fall trinken
So funktioniert der Quereinstieg in die Pflege
Bei einem Jobwechsel spielen guten Chancen auf einen Arbeitsplatz meist eine wichtige Rolle. Diese gibt derzeit in der Pflege. Denn hier fehlen Zehntausende Fachkräfte. …
So funktioniert der Quereinstieg in die Pflege
Neue Fächer: Agrarmanagement und größere Auswahl für Lehrer
Einige Universitäten haben ihr Fächerangebot erweitert: In Magdeburg etwa können angehende Lehrer nun neue Schwerpunktfächer kombinieren. An der Hochschule …
Neue Fächer: Agrarmanagement und größere Auswahl für Lehrer
Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit
Was ist Bereitschaftsdienst und wo liegt die Grenze zur Rufbreitschaft? Welche Rolle der Aufenthaltsort in diesem Zusammenhang spielt, erklärt ein Arbeitsrechtler.
Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit

Kommentare