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Die Universität Hamburg erlaubt es Studierenden, in Teilzeit zu studieren. Allerdings muss die Hochschulprüfungsordnung des gewählten Studienganges dies auch vorsehen.

Studie

Jeder zehnte Studiengang ist in Teilzeit studierbar

Beruf oder Familie mit einem Studium zu vereinbaren, kann schwierig werden. Für viele ist es ohne einen Teilzeit-Studiengang nicht möglich. Eine Studie hat jedoch ergeben: Die Auswahl solcher Lehrangebote bleibt begrenzt.

Gütersloh - Wer in Deutschland in Teilzeit studieren möchte, hat eine verhältnismäßig geringe Auswahl. Etwa jeder zehnte Studiengang (10,6 Prozent) wird laut einer Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung auch für Teilzeitstudierende angeboten.

Bei dieser Studienform ist der Aufwand pro Semester so reduziert, dass sich die Studiendauer entsprechend verlängert. Das ermöglicht die Kombination des Studiums zum Beispiel mit Arbeit und/oder Familie.

Dabei unterscheiden sich die Angebote in den einzelnen Bundesländern stark. Den höchsten Anteil von Teilzeit-Studiengängen hatte im Wintersemester 2015/16 das Saarland: Dort können 64 Prozent der Studiengänge auch in Teilzeit studiert werden. An zweiter Stelle steht Hamburg (rund 42,6 Prozent), auf den dritten Platz Brandenburg (knapp 33,5 Prozent). Schlusslichter sind Sachsen Anhalt (0,9 Prozent), Bremen (2,1 Prozent) und Rheinland-Pfalz (3 Prozent).

Die Teilzeitquote ist an Universitäten mit durchschnittlich 12 Prozent höher als an Fachhochschulen (9,5 Prozent). Das liegt laut der Studie aber vor allem daran, dass in einigen Bundesländern wie dem Saarland oder Hamburg die Teilzeitquote an Universitäten deutlich höher ist als an Fachhochschulen. In Ländern wie Baden-Württemberg, Bayern oder Hessen ist die Quote an Fachhochschulen dagegen höher. Generell liegt die Teilzeitquote in Master-Studiengängen (13,2 Prozent) über der bei Bachelor-Studiengängen (9,3 Prozent).

dpa/tmn

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