Auswirkungen des "Geburtenknicks"

Weniger ostdeutsche Azubis im Westen

Berlin/Nürnberg - Ostdeutsche Jugendliche finden laut einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) immer öfter eine Lehrstelle in ihrer Heimat.

Nur noch vier Prozent pendeln nach Westdeutschland, vor zehn Jahren waren es noch neun Prozent, wie aus der am Mittwoch in Nürnberg vorgestellten Erhebung hervorgeht.

Am ostdeutschen Lehrstellenmarkt zeigten sich immer deutlicher die Auswirkungen des „Geburtenknicks“ nach der Wende, hieß es zur Begründung. Damals brachen die Geburtenzahlen in den neuen Bundesländern stark ein. Diese geburtenschwachen Jahrgänge sorgten nun für Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt, hieß es weiter. Westdeutsche Lehrlinge pendeln weitaus seltener auf die andere Seite der einstigen deutsch-deutschen Grenze - die Quote liegt unter einem Prozent.

dpa

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