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Auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft: Studienkompass-Teilnehmer auf einem Workshop.

Studienkompass und MINToring

Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft engagiert sich seit 1994 im Bildungsbereich. Ihr Herzstück ist das Studienförderwerk Klaus Murmann, das leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschularten fördert.

Ein junger Zweig des Studienförderwerkes ist das Studienkolleg, das sich an begabte Lehramtsstudierende mit Gestaltungspotenzial und Führungskompetenzen wendet. Neben dem Begabtenförderungswerk bietet die sdw Nachwuchsförderung für weitere Zielgruppen. Auf der Internetseite der Stiftung http://www.sdw.org/nc/ueber-uns sind alle Programme und Projekte dargestellt.

Zwei Programme der sdw widmen sich gezielt dem Bereich des Übergangsmanagement von der Schule an die Hochschule: der Studienkompass  und „MINToring“. Beide sorgen seit 2007 dafür, dass mehr Schüler ein Studium ergreifen und an der Hochschule Fuß fassen. Die Programme richten sich an unterschiedliche Zielgruppen: Der Studienkompass ermutigt Schüler, in deren Familie es bisher keine Akademiker gibt, ein Studium aufzunehmen und bietet ihnen eine individuelle Studienorientierung und -beratung. MINToring stärkt bei Schülern gezielt das Interesse für naturwissenschaftliche und technische Fächer und motiviert sie, ein MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) aufzunehmen. Beide Programme fördern ihre Teilnehmer bereits zwei Jahre vor dem Abitur und im gesamten ersten Jahr an der Hochschule.

Das Programm Studienkompass

Junge Menschen aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund, studieren viel seltener als Akademikerkinder. Mit dem Studienkompass schafft diese Zielgruppe den Sprung an die Hochschule. Das belegen neue Erfahrungswerte: 90 Prozent der Teilnehmer des ersten Förderjahrgangs, der im Frühjahr 2009 Abitur gemacht hat, streben ein Studium an. Im Bundesdurchschnitt studiert dagegen nicht einmal ein Viertel der Schüler ohne Akademikereltern (Quelle: 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes). Mit seinem Konzept aus professionellen Workshops zur Studien- und Berufsorientierung sowie Projektarbeit, die die Schüler in den Regionen eigenständig gestalten, überwindet der Studienkompas herkömmliche Bildungstraditionen. 

Genau hingeschaut: Eine MINToring-Schülerin entdeckt die Welt der Mikro-Chips.

Noch bis zum 7. März 2010 können sich Schüler in 13 Städten über die Internetseite bewerben. Weitere Informationen und Bewerbungsvoraussetzungen finden Interessierte unter: http://www.studienkompass.de/die-initiative.html

Der Studienkompass ist eine Gemeinschaftsinitiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der sdw, der sich viele weitere Partner angeschlossen haben. Studienkompass-Partner sind die Dr. Egon und Hildegard Diener Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die EWE AG, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Roche Diagnostics GmbH, und die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Programm steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

Das Programm „MINToring – Studierende begleiten Schülerinnen und Schüler“

Zu wenige junge Menschen entscheiden sich für ein MINT-Studium  und schließen dieses erfolgreich ab. Das Bildungsprogramm „MINToring“ der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das von regionalen Partnern unterstützt wird, begeistert angehende Abiturienten für MINT und motiviert sie zu einem entsprechenden Studium. Durch maßgeschneiderte Workshops und vielfältige Praxiseinblicke in MINT-Studiengänge und Berufsfelder unterstützt es die Schüler dabei, sich für das individuell passende MINT-Fach zu entscheiden. Die dreijährige Förderung bis hin zum Ende des ersten Hochschuljahres trägt dazu bei, einem möglichen Studienabbruch entgegenzuwirken und den Studienerfolg nachhaltig zu sichern.

Eine erste positive Bilanz kann „MINToring“ bereits ziehen: 90 Prozent der Teilnehmer des ersten Förderdurchgangs haben sich für ein MINT-Studium entschieden. Auch auf einer anderen Ebene ist das Programm erfolgreich: Wichtige Potenziale zur Steigerung der MINT-Absolventenzahlen liegen in einer stärkeren Gewinnung von Frauen für die naturwissenschaftlich-technischen Fächer. Bei „MINToring“ sind rund ein Drittel der Teilnehmer Frauen – Tendenz steigend. Im zuletzt aufgenommenen Jahrgang im Herbst 2009 sind bereits knapp 40 Prozent der Geförderten Schülerinnen.

„MINToring“ wird Schülern in Berlin, Dresden/Leipzig, Karlsruhe, Kiel, Köln, Oldenburg, Saarbrücken, Siegen und Stuttgart angeboten. Weitere Informationen finden Interessierte unter: http://www.sdw.org/schuelerakademie/mintoring (nh)

Kontakt: http://www.sdw.org

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