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Kim Maureen Wiesner arbeitet beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen ohne Abitur die Aufnahme eines Studiums erleichtert werden kann. Foto: Kristin Kruthaup

Studieren ohne Abitur - Arbeitsagentur hilft weiter

Bonn (dpa/tmn) - Studieren ist auch ohne Abitur möglich - man muss nur wissen, wo und unter welchen Voraussetzungen. Hier kann die Arbeitsagentur vor Ort weiterhelfen.

Wer ohne Abitur studieren möchte, findet in jedem Bundesland etwas andere Zulassungsvoraussetzungen vor. Mal sind eine dreijährige Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung gefragt, ein anderes Mal reichen zwei Jahre Berufserfahrung. "Einen guten ersten Überblick bietet die Seite studieren-ohne-abitur.de im Netz", sagt Kim Maureen Wiesner vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Dort können Berufstätige sehen, welche Voraussetzungen in jedem Bundesland gefragt sind. Außerdem erfahren sie, ob zum Beispiel eine Eignungsprüfung erforderlich ist.

In Niedersachsen gibt es mit der Offenen Hochschule Niedersachsen außerdem eine Servicestelle, die sich speziell an Berufstätige ohne Abitur richtet, die in Niedersachsen studieren wollen. Allerdings sind viele der dort angebotenen Informationen länderspezifisch. Häufig ist es jedoch auch für Berufstätige aus anderen Bundesländern lohnenswert, dort vorbeizuschauen. Einige Informationen sind in allen Bundesländern nützlich, sagt Wiesner.

Gute Ansprechpartner finden Berufstätige außerdem bei den Studierendenberatungen der Hochschulen, rät Wiesner. Wer noch nicht weiß, welche Hochschule für ihn infrage kommt, könne sich auch an die Arbeitsagentur vor Ort wenden.

Webseite Studieren ohne Abitur

Broschüre - Beruflich qualifziert studieren

Offene Hochschule Niedersachsen

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