Alexandre Titin-Snaider will Schüler fit in Technik machen.
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Alexandre Titin-Snaider will Schüler fit in Technik machen.

Produkte für den Unterricht: TI bringt die Nachwuchsförderung ins Rollen

Für rund 820.000 Jobs in MINT-Berufen fehlen europaweit Fachkräfte. TI entwickelt eigene Produkte für den Schulunterricht, um den Kindern die Freude an technischen Berufen zu vermitteln.

Texas Instruments bringt die Nachwuchsförderung jetzt ins Rollen. Das Unternehmen hat bereits viele Produkte entworfen, die speziell für den Unterricht an Schulen entwickelt wurden.

Technik spielerisch begegnen

Doch ein Taschenrechner auf Rädern ist auch für dieses kreative Unternehmen neu. Der TI-Innovator-Rover, wie das Gerät heißt, ist rund 20 Zentimeter lang und wird gerade auf der Didacta vorgestellt. Besucher der Bildungsmesse in Hannover können miterleben, wie sich das blaue Fahrzeug vorwärts und rückwärts bewegt und Pirouetten dreht, sobald über den Taschenrechner die richtigen Befehle eingegeben werden. Der TI-Innovator-Rover kann sogar Musik spielen, wenn man ihn zu steuern versteht. Und dafür muss man nicht 18 sein, auch Neunjährige können das. So lernen Schüler auf spielerische Weise, was hinter Mathe steckt, lernen früh, wie man programmiert, und bekommen erste Einblicke in die Robotik.

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MINT-Fachkräfte dringend benötigt

Alexandre Titin-Snaider ist bei TI so etwas wie der Motor von Programmen für Education Technology & University Marketing – und das europaweit. Für den Franzosen ist diese Arbeit eine Herzensangelegenheit. "Ich habe mich als Kind in Mathe schwer getan", erzählt er. Ohne spezielle Förderung blieb es ihm verwehrt, einen technischen Job zu ergreifen – etwa als Ingenieur. Dabei werden Fachkräfte dringend gesucht. "Europaweit sind rund 820 000 MINT-Jobs unbesetzt", berichtet Titin-Snaider. Arbeitsstellen also, für die Knowhow in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erforderlich ist. Angesichts der rasanten Entwicklung im MINT-Bereich könnten die Schulen gar nicht Schritt halten, erklärt Titin-Snaider. "Deshalb hat sich TI dazu entschlossen, Produkte zu entwickeln, die den Lehrern dabei helfen, die bestehende Lücke zu verkleinern."

Grafikfähige Taschenrechner als Startschuss

Schon in den 80er Jahren hat das Unternehmen damit begonnen, grafikfähige Taschenrechner für Schulen zu entwickeln, doch das war erst der Anfang. In Freising arbeiten etliche Fachleute daran, Produkte auf den Markt zu bringen, die im Unterricht verwendet werden können. Zudem unterstützt Texas Instruments regionale Initiativen wie "Freising macht MINT", eine Organisation, in der TI-Mitarbeiter in ihrer Freizeit Programmier-Workshops anbieten.

Dieses weitreichende Engagement hat Titin-Snaider dazu bewegt, sich dem Unternehmen anzuschließen und dafür auch sein Heimatland zu verlassen. Für ihn ist es wichtig, dass die Unterstützung des Bildungssystems nicht an den Grundschulen endet. So entwickelt TI auch Produkte, die speziell auf ältere Schüler zugeschnitten sind. Und an den Universitäten engagiert sich TI ebenfalls. Erst kürzlich haben Studenten der TU München ein Auto entwickelt, mit dem sie direkt ins Guinness-Buch der Rekorde gesteuert sind. Sie entwickelten ein Hybridauto mit einem derart sparsamen Treibstoffverbrauch, dass es mit nur einer Gallone Benzin (3,79 Liter) einmal um die Welt fahren kann. TI hat ihnen unter die Arme gegriffen – mit Geldmitteln und Chips.

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Förderung bringt Kontakt mit jungen Talenten

Das große Engagement auf Bildungsebene hat für TI freilich auch einen schönen Nebeneffekt. Das Unternehmen steht laufend in Kontakt mit den begabtesten Nachwuchskräften und kann so junge Talente für sich gewinnen. "Aber es müssen nicht alle, die von unseren MINT-Programmen profitieren, am Ende auch in der Branche landen", betont Titin-Snaider. Ihm ist es wichtig, dass jeder die digitale Welt versteht, in der er lebt. "Die schönste Belohnung für mich ist aber, dass ich die Augen meiner drei Kinder zum Leuchten bringen kann. Und dass sie dank meiner Arbeit nicht so sehr mit Mathe kämpfen müssen wie ich."

Arbeiten bei Texas Instruments: Impressionen

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Texas Instruments Arbeitgeber
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