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Der zukünftige Arbeitgeber freut sich über Fragen.

Psychologie

Tipps für Bewerber: Mit diesen Fragen im Vorstellungsgespräch können Sie nur gewinnen

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Im Bewerbungsgespräch ist Eigeninitiative gefragt. Dazu gehört, dass man selbst Fragen stellt. Man sollte sich entsprechend vorbereiten, sagen nicht nur Psychologen.

  • Im Bewerbungsgespräch sollte man unbedingt Fragen stellen.
  • Das zeugt von Interesse und zeigt Neugierde.
  • Man sollte sich entsprechend vorbereiten, sagen Experten.

Fragen stellen erhöht die Chancen

Bei den meisten Bewerbungsgesprächen* werden die Kandidaten gegen Ende gefragt, was sie noch wissen möchten. Diese Chance sollten Bewerber nutzen - denn das zeugt nicht nur von Interesse, sondern zeigt auch Neugierde. Experten raten deshalb dringend, sich vorher ein paar Fragen etwa zum Unternehmen, den Weiterbildungsmöglichkeiten und den künftigen Kollegen zu überlegen.

Psychologie spiele eine große Rolle

Der Psychologe und Beststeller-Autor Robert Cialdini geht sogar noch einen Schritt weiter und rät zu einer Frage gerne auch am Anfang des Vorstellungsgesprächs. "Warum haben Sie mich heute eingeladen?", könnten die Bewerber zum Beispiel fragen, wie das Portal Arbeits-abc.de den Psychologen zitiert. Oder zum Beispiel: "Was hat Ihnen an meinen Bewerbungsunterlagen* genug gefallen, um mich persönlich kennenlernen zu wollen?"

So ergreife man die Initiative* und sei nicht mehr der passive Teil des Gesprächs. Motto: Je früher Sie den Personaler sagen lassen, weshalb er Sie gerne einstellen würde, umso besser stehen die Chancen, dass er das schlussendlich auch machen wird.

Lesen Sie auch:  Das sind die absoluten No-Gos bei der Jobsuche.

Mit diesen Fragen können Bewerber punkten

Wer lieber ein wenig abwartet und die Fragen am Ende stellt, wenn er dazu aufgefordert wird, kann dem Business Insider zufolge mit diesen Fragen punkten:

  • Können Sie mir Beispiele von Leuten geben, die vorher diese Rolle besetzt haben und die eine schlechte Wahl waren? Und warum?
  • Wie viele Arbeitsstunden pro Woche erwartet ihr von einer Person in dieser Jobposition?
  • Wie oft gestattet die Firma seinen Mitarbeitern Gehaltserhöhungen?
  • Welche beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Sie an?

All diese Fragen zeigen, dass der Bewerber mitdenkt, etwas bieten möchte - und gleichzeitig auch seine Ansprüche an den neuen Job äußern kann.

Durchs Fragen bekommt der Bewerber Einblicken ins Unternehmen

Und noch einen Vorteil hat das Fragenstellen: Der Karriereberater Dietmar Leuninger sieht dadurch auch die Chance für Bewerber, dabei wirklich etwas zu erfahren, was nirgendwo steht. In einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur heißt es dazu:

  • Wissen Jobsuchende, dass der Personaler schon länger in der Firma ist, kann die Frage eine aufschlussreiche Antwort bringen. Daran, wie der Personaler Werbung für den Arbeitgeber macht, erfahren Jobsuchende, wo die Beschäftigten die Vorteile sehen - und sie bekommen außerdem einen Eindruck, ob und wie begeistert sie von ihrem Arbeitgeber sind.
  • Die Aufgaben in dem Job hat der Personaler im Gespräch beschrieben - eigentlich hört sich alles machbar an. Doch spätestens beim Jobstart sind die Anforderungen dann häufig ganz andere. Gut, wenn Bewerber dann diese Frage gestellt haben. Häufig reden Personaler dann etwas mehr Tacheles, was auf Jobsuchende zukommt.
  • Wollen Firmen aktive Mitarbeiter oder lieber welche, die nicht zu viel Unruhe in den Laden bringen? Stellen Jobsuchende diese Frage, erfahren sie oft eine ganze Menge, wie die Unternehmenskultur im Betrieb ist.

Fazit: Nicht nur zuhören und antworten, sondern im Bewerbungsgespräch: Fragen, fragen, fragen.

Auch interessant: Vorstellungsgespräch - Mit einem Trick wirken Sie gleich sympathisch

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ahu

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