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Nach Macho-Vorwürfen jetzt das: Travis Kalanick, CEO von Uber, stellt in einer E-Mail seltsame Regeln auf.

Darf er das?

Uber-Chef schreibt Angestellten dieses schlüpfrige Detail vor

Ausartende Firmenfeste? Das soll schon mal vorkommen. Bei Uber hat Chef Kalanick deshalb allerlei Regeln aufgestellt - vor allem für dieses private Detail.

Das ein Chef Regeln für seine Mitarbeiter aufstellt, ist nichts Neues und in den meisten Fällen sicherlich notwendig. Was sich der CEO und Gründer des Fahrdienstvermittlers Uber erlaubt hat, mutet aber schon äußerst seltsam an. 

Seltsame Regeln bei Uber: Das stand in der E-Mail

Vor einer Firmenfeier im Jahr 2013 schickte Travis Kalanick eine E-Mail an all seine Mitarbeiter, deren Wortlaut nun auf dem Portal recode.net veröffentlicht wurde. Was unter den zahlreichen Angestellten als der "Miami Brief" die Runde machte, beinhaltete eigenhändig verfasste Regeln. Darunter vor allem Vorschriften, ob und wie Mitarbeiter Sex haben dürften.

Unter dem Titel "DRINGEND, DRINGEND - LEST DAS JETZT" und "Ihr solltet das besser lesen oder ich trete euch in den Hintern" schreibt Kalanick:

"Habt keinen Sex mit einem anderen Angestellten außer a) ihr habt die Person um dieses Privileg gebeten und sie hat mit einem empathischen 'Ja - ich will Sex mit dir haben' geantwortet und b) ihr zwei (oder mehr) arbeitet nicht im selben Team."

Diese Regeln gelten seinen Worten nach auch für ihn selbst:

"Ja, das bedeutet, dass Travis auf diesem Trip enthaltsam leben wird."

Dazu die Hashtags "CEOLife" und "FML", was für "Fuck my life" steht (übersetzt:"Mein Leben ist scheiße"). So ein Leben als Chef scheint ganz schön hart zu sein.

Bußgeld für Trinkbolde

Doch damit nicht genug: Seinen offenbar feierwütigen Softwareprogrammierern, Datananalysten und Ingenieuren stellte er noch diese Strafe in Aussicht: 200 Dollar Bußgeld für denjenigen, der sich auf den Boden übergibt. Außerdem enthielt die E-Mail noch weitere Regeln zum Thema Drogenkonsum und Werfen von Bierfässern ("Nicht von hohen Gebäuden"). Sterben und Kinder zeugen sei auch nicht gerne gesehen ("No lives should begin or end").

Übrigens: Wie recode.net berichtet, wurde Kalanick von seinen Kollegen offenbar angeraten, diese E-Mail besser nicht zu senden. Einige seien der Meinung gewesen, ein "reiferer" Ton wäre angemessener für ein Unternehmen, das global agiert.

Es geht auch anders

Andere Chefs großer Unternehmen glänzen dagegen mit großen Visionen. Tesla-Chef Elon Musk verrät mit diesem Spruch, wie Erfolg funktioniert. Wie ein Tag im Leben dieses Workaholic abläuft, lesen Sie hier. Und auch Steve Jobs hatte die ein oder andere Angewohnheit, die ihm zum Erfolg verhalf.

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