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Eine Existenzgründung kommt für die meisten nicht in Frage.

Umfrage: Nur wenige planen Selbstständigkeit

Nürnberg/München - Für die meisten Deutschen kommt es nicht infrage, sich selbstständig zu machen. Das hat eine repräsentative GfK-Umfrage ergeben.

Den Schritt in die Selbstständigkeit kann sich demnach nur ein Viertel (rund 24 Prozent) der Bundesbürger vorstellen, die noch nicht ihr eigener Chef sind. Zwar hat mehr als die Hälfte (56) eine positive Einstellung zur Arbeit als Existenzgründer. Selbst von diesen Menschen kann sich der Großteil (rund 33) aber nicht vorstellen, sich selbstständig zu machen. Weitere 39 Prozent lehnen diese Art der Arbeit generell ab. Im Auftrag der Firma Amway wurden insgesamt 12 510 Personen in elf Ländern befragt.

Trotz der verbreiteten Ablehnung gibt es der Studie zufolge viel Potenzial für Existenzgründungen in Deutschland: So sind derzeit nur rund 5 Prozent der Befragten selbstständig tätig. Der Anteil derer, die sich den Schritt in die Selbstständigkeit vorstellen können, liegt mit rund 24 Prozent deutlich höher. Hauptanreiz für diesen Schritt ist die Hoffnung auf einen höheren Verdienst - diesen Aspekt nennen 52 Prozent aller Befragten. Außerdem schätzen viele die Unabhängigkeit (49) und die Chance zur Selbstverwirklichung (42).

Die größte Hürde ist das fehlende Startkapital (71 Prozent). Auch die Angst vor dem Scheitern (58) und fehlendes wirtschaftliches Fachwissen (52) werden von vielen Befragten genannt. An der passenden Geschäftsidee fehlt es dagegen eher selten - dieser Punkt ist nur für etwas mehr als ein Drittel der Deutschen (37) ein Hindernis.

dpa

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