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Innovative Mittelständler zählen immer noch zu den Geheimtipps an der Börse.

Deutsche Aktienfonds – FPM

Investieren in die Deutschland AG

Der "German Mittelstand" ist inzwischen ein global anerkannter Begriff für gesunde und innovative deutsche Unternehmen, die mit Qualität und guten Zahlen glänzen.

Doppelte Performance an der Börse bei halber Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit – so lässt sich wohl am treffendsten die Entwicklung deutscher mittelständischer Unternehmen umschreiben. Fragt man Vermögensmanager nach MDax-Unternehmen mit solider Finanzierung, aussichtsreicher Perspektive und hoch professionellem Management, fallen Namen wie der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub, die Gabelstapler- und Lagertechnikhersteller Jungheinrich und Kion, der erfolgreiche und wachstumsstarke Brillenhersteller Fielmann oder auch der Flugzeugbauer Airbus, ein Börsen-Schwergewicht, das nicht im Dax, sondern im MDax vertreten ist.

Das ist kein Zufall. Die Entwicklung der Mittelständler aus der zweiten Reihe spiegelt sich im deutschen Mittelstandsindex MDax wider. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die die Wertentwicklung des Dax weit in den Schatten stellt. Dazu lohnt ein Blick auf die Performance des Index im Vergleich zum deutschen Leitindex Dax: In den vergangenen zehn Jahren legte der Wert der Aktien im Dax um 64 Prozent zu. Das ist – absolut betrachtet – zwar beachtlich, aber im Vergleich zum deutschen Mittelstandsindex geradezu schwach. Denn der MDax ist in derselben Zeit um rund 128 Prozent gestiegen.

Doch der MDax ist nicht nur ein Schönwetterindex. Die dort gelisteten Unternehmen bestehen auch in harten Zeiten. Dass sich die zweite Indexliga nicht vor den Champions verstecken muss, wenn es an der Börse auch mal turbulent zugeht, zeigt ein Blick in die Historie: Als Anfang des Jahrhunderts die sogenannte New Economy zusammenbrach und die Börsenkurse weltweit abstürzten, tangierte das die deutschen Mittelständler weniger als die internationalen Konzerne. Der MDax bewies mehr Stehvermögen als der Dax.

Dass die Performance des MDax überzeugt, liegt auch an seiner Zusammensetzung im Vergleich zum Dax: „Im MDax sind wachstumsstarke Unternehmen versammelt, die zum Teil in Nischenmärkten weltweit eine marktführende Stellung haben und hohe Gewinnmargen erzielen“, erklärt Thomas Seppi, Vorstand der Frankfurt Performance Management AG, kurz FPM.

MDax: Es geht noch besser

"Die Performance dieses MDax ist wirklich schwer zu schlagen", so Seppi, der nach einer Kunstpause hinzufügt: "Wir schaffen das mit unseren Fonds häufig." Gemeint sind die Fonds Stockpicker Germany All Cap (ISIN: LU0124167924) und der Stockpicker Germany Small/Mid Cap (ISIN: LU0207947044). Beide Fonds investieren in attraktive deutsche Unternehmen mit erfolgsversprechendem Geschäftsmodell. Die Fonds streuen ihr Vermögen jeweils auf 20 bis 40 verschiedene Aktienwerte.

Bei der Auswahl für ihre Portfolios betreiben die beiden Fondsmanager Martin Wirth (All Cap) und Raik Hoffmann (Small/Mid Cap) großen Aufwand. "Wir führen im Jahr rund 250 Gespräche mit den Unternehmenslenkern börsennotierter Mittelständler. 180 davon finden in unseren Räumen in Frankfurt statt. Wir kennen die Unternehmen, in die wir investieren, also nicht nur vom Reißbrett, sondern wir entwickeln auch ein Gefühl dafür, wie die Unternehmen und ihre Lenker ticken, wo über die reinen Bilanzkennzahlen hinaus ihre Stärken und Schwächen liegen", so Seppi.

Thomas Seppi, FPM.

Die Fondsmanager Wirth und Hoffmann haben jahrzehntelange Erfahrung darin. Sie sind keine unbeschriebenen Blätter. In den vergangenen Jahren heimsten die FPM-Fonds und die Konkurrenz aus dem Hause DWS abwechselnd Preise für die besten Mittelstandsfonds ein. Der damalige Fondsmanager bei der DWS war Raik Hoffmann. Jetzt lenkt er seinen neu übernommenen Midcap-Fonds von der Firmenzentrale der FPM aus – und schlägt damit regelmäßig selbst ETFs auf den MDax. "Der MDax ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Dazu gehört auch, dass MDax-ETFs für Kunden offensichtlich nicht wesentlich preiswerter sind als unser aktiv gemanagter Fonds", erklärt Thomas Seppi.

Gleichzeitig liegt es in der Natur der Sache, dass ETFs aufgrund ihrer Gebühren in der Regel schlechter performen als die Indizes, auf die sie sich beziehen. "Wir haben nicht nur gegenüber den betreffenden ETFs, sondern auch gegenüber dem MDax kontinuierlich eine Outperformance erzielt", so Seppi. Besonders hohe Risiken gehen sie dabei gar nicht ein. Die beiden Fondsmanager steuern ihre Portfolios nicht zu hart am Wind.

Die FPM Profis verstehen sich als Value-Investoren. Es geht ihnen darum, unterbewertete Unternehmen ausfindig zu machen, die noch unterhalb des Radars anderer Investoren bleiben. Holen diese Aktien den Erwartungen entsprechend auf, werden sie ab einem gewissen Niveau wieder mit Gewinn verkauft. "Das führt oft dazu, dass wir zu den frühen Gewinnern gehören, aber manchmal den letzten Schub einer Rally nicht mehr mitnehmen", so Seppi. Bislang zahlt sich das Konzept aus. Fazit: In der zweiten Reihe deutscher Aktien lässt sich als Investor gutes Geld verdienen, sogar besser als in der ersten Reihe.

Matthias von Arnim

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