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Manfred Köberlein, Geschäftsführer der Ampega Investment

unabhängige Vermögensverwaltung

Auf dem Vormarsch: Vermögensverwaltende Fonds

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Am-pega ist das Kompetenzzentrum, wenn es um Finanzdienstleistungen geht.

Einer der aktuellen Schwerpunkte der Tochter des Talanx-Konzerns, des nach Prämieneinnahmen drittgrößten Versicherungskonzerns Deutschlands, ist die Auflage von vermögensverwaltenden Fonds.

Am Anfang steht immer eine gute Idee. Dann kann sich Manfred Köberlein, Geschäftsführer der Ampega Investment, für ein neues Produkt richtig begeistern: „Ich stehe überzeugenden Investmentideen von Vermögensverwaltern sehr aufgeschlossen gegenüber – wenn dann noch ein überzeugender Vorschlag zur Umsetzung folgt, umso besser.“

So wie beispielsweise beim Fonds Ampega Balanced 3, einem der derzeit erfolgreichsten vermögensverwaltenden Fonds des Hauses Ampega. Dessen Anlagestrategie erklärt Berater Dr. Hannes Peterreins mit einem Satz: „Wir können sehr schnell von 100 Prozent Aktien auf 100 Prozent Cash gehen.“ Höchste Flexibilität und das Erwirtschaften einer attraktiven Rendite – das ist das Ziel des vermögensverwaltenden Fonds.

Die Grundidee des Ampega Balanced 3 ist die optimale Gewichtung verschiedener Vermögensklassen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktzyklen. Die Auswahl möglichst aussichtsreicher Anlagen soll dabei einen stetigen und attraktiven Wertzuwachs unter angemessenen Wertschwankungen ermöglichen. Dabei unterliegt die Gewichtung der Anlageklassen keinen Restriktionen – so können bei guter Börsenlage auch bis zu 100 Prozent in Aktien investiert werden. Der Fonds ist dabei an keine Benchmark gebunden.

Mit einer hohen Ausrichtung auf Cash werden extreme Wertschwankungen vermieden – so lag die Cash-Position des Fonds Ende Oktober 2015 bei 77 Prozent. Das war allerdings nicht immer so, noch Ende Mai lag sie bei neun Prozent. Der Rest des Fonds ist größtenteils in aktiv gemanagte Aktienfonds und ETFs investiert, also Indexfonds. Das sind Investmentfonds, die sich an großen Indizes orientieren. Die im Fonds vorhandenen Wertpapiere werden einzeln ausgewählt und ständig überwacht – dabei kann der Fonds prinzipiell in die Anlageklassen Aktien, Renten, Cash, Immobilien(-aktien) und Alternative Assets investiert sein, beschränkt sich aber je nach Marktgeschehen auf die aussichtsreichsten Klassen.

Der Fonds folgt bei seinen Anlageentscheidungen der Philosophie, jede Anlageentscheidung immer schnell und flexibel revidieren zu können. Denn dem Beraterteam ist durchaus bewusst, dass an den Märkten jederzeit schwerwiegende, bis dahin unbekannte Ereignisse auftreten können, auf die es zu reagieren gilt. Auch vermeidet der Fonds bewusst die Einzeltitelkonzentration, was ebenfalls das Risiko senkt.

Grundsätzlich vermeiden die Berater emotionale Entscheidungen für oder gegen ein bestimmtes Investment und richten sich nach mathematischen Analysen des Marktes und der Einzelposition. In ihrer Investmententscheidung lassen sie sich von volkswirtschaftlichen Kennzahlen, Analysen der einzelnen Aktienmärkte und Branchen sowie der Entwicklung unterschiedlicher Währungen leiten. Grundsätzlich stellen sich alle Beteiligten dieses Fonds täglich die Frage: Was tun wir, wenn die Dinge anders laufen als gedacht? Die Frage also, die nicht nur das finanzielle Leben jederzeit und überall auf den Kopf stellen kann – und die sich wohl niemand so richtig gerne zu stellen traut.

Nicole Wildberger

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