Mehr Gehalt dank Doktortitel? (Symbolbild)
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Mehr Gehalt dank Doktortitel? (Symbolbild)

Und was ist mit dem Master?

So viel ist der Doktortitel wirklich wert - was Personaler sagen

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Welche Rolle spielt der Doktortitel bei welchen Berufen aus Sicht von Personalern? Ein Hochschulranking liefert neue Ergebnisse.

  • Wenn es darum geht, jemanden einzustellen, zählen Qualifikationen und Persönlichkeit.
  • Aber welche Rolle spielt der Doktortitel aus Sicht von Personalern?
  • Ein Hochschulranking liefert neue Ergebnisse - übrigens auch zum Master.

So viel Wert legen Personaler in Unternehmen auf den Doktortitel

Legen Personaler Wert auf einen Doktor-Titel - und falls ja, in welchen Berufen*? Zu solchen liefert das aktuelle Hochschulranking der Wirtschaftswoche jetzt interessante Zahlen. 590 Personalverantwortlichen aus Unternehmen wurde dafür die Frage gestellt, von welchen Universitäten und Fachhochschulen sie besonders gerne Absolventen einstellen – und auf welche Titel sie dabei achten.
Hier einige Ergebnisse:

Hochschulranking Juristen punkten mit dem Doktortitel

Am meisten Wert auf eine Promotion legen Personaler bei Juristen, heißt es in dem Bericht auf wiwo.de. 33,3 Prozent der Befragten nannten demnach auf die Frage, welchen Abschluss sie für die verschiedenen Fachrichtungen in ihren Unternehmen bevorzugen, in dieser Disziplin den Doktortitel.

Aber selbst bei Juristen sei der Master der noch gefragtere Abschluss in den Personalabteilungen*: "Diesen nannten 41,9 Prozent. Vergleichsweise wichtig ist eine Promotion auch in Naturwissenschaften (28,4 Prozent) und in den Sozial- und Geisteswissenschaften (11,2 Prozent)", schreibt wiwo.de.

Am wenigsten Wert auf eine Promotion legen Personaler dem Bericht zufolge bei Wirtschaftsingenieuren (4,6 Prozent) und Betriebswirten (5,8 Prozent). "Wer also in die Rechtsabteilung eines Unternehmens einsteigen will, muss sicherlich einen längeren Atem während des Studiums beweisen als diejenigen, die im operativen Geschäft oder im Controlling arbeiten wollen."

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Bericht zu Hochschulranking: Master zahlt sich fast immer aus

Über alle Fachrichtungen hinweg geschätzt sei bei Personalern der Master, so ein weiteres Ergebnis. Doch auch der Bachelor sei vor allem für den Einstieg in die operativen Unternehmensbereiche eine gute Wahl: "Am beliebtesten ist er bei den Personalern, die Betriebswirte (31,9 Prozent) einstellen, aber auch beim Recruiting von Maschinenbauern (26,8 Prozent), Wirtschaftsinformatikern (26,5 Prozent) und Elektrotechnikern (26,1 Prozent)", berichtet wiwo.de. Und: Personaler, die nach Spezialisten und Fachkräften suchten, hätten unter den Absolventen mit einem Bachelor eine leichte Präferenz für solche, die von einer Uni kommen - bei Absolventen* mit einem Master allerdings eher für diejenigen, die an einer Fachhochschule studiert haben. Noch deutlicher zeige sich in den Zahlen: Bei Fachkräften bevorzugen sie den Bachelor, bei Spezialisten eher den Master.

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So viel Geld lässt sich mit dem Doktortitel verdienen

Gibt es Erfahrungen, wie sich der Doktortitel aufs Gehalt auswirken kann? Über eine entsprechende Auswertung hatte das Vergleichsportal Gehalt.de im Oktober 2019 berichtet. Die Analysten hatten sich dafür 6.074 Daten von Beschäftigten mit einer Promotion angesehen und diese je nach Studienfach sortiert.

Die Auswertung hatte ergeben, dass - in dem genannten Vergleich - die Informatiker finanziell von einem Doktortitel am stärksten profitierten. Verdienten sie nach ihrem Abschluss 48.300 Euro (Stand damals), lag das Einstiegsgehalt nach einer Promotion zum Zeitpunkt bei 56.917 Euro.

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Lohnt sich als Geisteswissenschaftler ein Doktortitel?

Weniger lukrativ waren nach damaligem Stand die Einstiegseinkommen von Geisteswissenschaftlern, wie die Auswertung ergeben hatte: Ein akademischer Abschluss brachte ihnen damals ein Jahresgehalt in Höhe von 36.400 Euro, während ihre Kollegen mit einem Doktortitel auf 40.400 Euro kamen. Mehr zu den Ergebnissen des im Oktober 2019 veröffentlichen Berichts zu den Gehältern mit und ohne Doktortiteln erfahren Sie hier.

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ahu

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