+
Laut einer neuen Studie glauben 40 Prozent der Büroangestellten, dass sie ihren Arbeitsplatz irgendwann an eine Maschine verlieren. Foto: Robert Schlesinger/dpa

Studie

Viele Büroarbeiter trauen einer Maschine den eigenen Job zu

Bisher kommen Maschinen überwiegend in der Industrie zum Einsatz. Doch sie entwickeln sich immer weiter. Das könnte auch die Arbeitsplätze von Büroangestellten gefährden.

München (dpa/tmn) - Vier von zehn Büroarbeitern (40 Prozent) glauben, dass eine Maschine einmal ihren Job komplett übernehmen könnte. Das geht aus einer Studie des kanadischen Marktforschers Advanis im Auftrag von Adobe hervor.

In Deutschland wurden dafür 1002 Menschen mit Bürojobs befragt. 5 Prozent von ihnen glauben, dass Technologie sie schon jetzt ersetzen könnte. 15 Prozent gehen davon aus, dass bis dahin noch fünf bis zehn Jahre vergehen, jeder Fünfte (20 Prozent) gibt seinem Job noch mindestens 20 Jahre.

Dass es ihren Job in fünf Jahren gar nicht mehr gibt, glaubt aber nur eine kleine Minderheit (1 Prozent). Ein Großteil der Befragten (87 Prozent) geht davon aus, dass sich die Aufgaben in diesem Zeitraum massiv verändern werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Arbeitgeber darf nicht immer fristlos kündigen
Was abseits der Arbeit passiert, geht den Chef nichts an? Ganz so einfach ist es nicht: Wer nach Feierabend gegen das Gesetz verstößt, kann deswegen theoretisch auch den …
Arbeitgeber darf nicht immer fristlos kündigen
Leichter Anstieg bei Berufsausbildung
Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind laut Bundesregierung so gut wie seit 20 Jahren nicht. Doch Probleme bleiben: Eklatanter Fachkräftemangel auf der einen Seite, …
Leichter Anstieg bei Berufsausbildung
Personenbedingte Kündigung: In diesen Fällen darf Sie Ihr Chef feuern
Kündigungen können nicht nur wegen miesem Verhalten drohen. Manchmal erhalten Mitarbeiter auch personenbedingte Kündigungen, die den Arbeitnehmer selbst betreffen. 
Personenbedingte Kündigung: In diesen Fällen darf Sie Ihr Chef feuern
Immer mehr Flüchtlinge als Azubis
Aus humanitären Gründen, vor allem aber um den Fachkräftemangel zu verringern, bilden immer mehr Mittelständler Flüchtlinge aus. Die Erfahrungen sind oft gut; aber ein …
Immer mehr Flüchtlinge als Azubis

Kommentare