Fehler sind in E-Mails schnell passiert. Im Job können sie fatal sein.
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Fehler sind in E-Mails schnell passiert. Im Job können sie fatal sein.

Business-Knigge

Vier fiese Fehler, die Sie in E-Mails vermeiden sollten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Rechtschreibfehler, falscher Empfänger - die Liste an Dingen, die man bei E-Mails falsch machen kann, ist lang. Die wichtigsten Do's und Don'ts im Überblick.

Jeder kennt es, jeder hasst es und möchte danach am liebsten im Erdboden versinken: Fiese Fehler in Business-E-Mails kosten uns so manche Nerven - und im schlimmsten Falle ruinieren wir damit unseren Ruf. Dabei lassen sie sich mit ein paar simplen Tricks ganz einfach vermeiden.

Welche Fehler Sie in E-Mails auf keinen Fall machen sollten:

1. Ungeprüfte E-Mails abschicken

E-Mails sind schnell geschrieben - aber dennoch sollten Sie hier Sorgfalt walten lassen. Wer seine Nachrichten ungeprüft verschickt, riskiert jede Menge peinliche Fehler. Checken Sie deshalb folgende Punkte vor dem Versenden:

  • Name des Ansprechpartners
  • Bei unvertrauten Vornamen: Geschlecht (Herr oder Frau)
  • Rechtschreibung
  • Anhang
  • Bei verwendeten Textvorlagen: Stimmt der Inhalt?
  • korrekte E-Mail-Adresse

2. Ironie

Ironie hat so ihre Tücken. Schon im persönlichen Kontakt nehmen viele sie nicht als solche wahr - von E-Mails ganz zu schweigen. Schreiben Sie deshalb stets unmissverständlich und formulieren Sie präzise Ihr Anliegen. So vermeiden Sie Missverständnisse und ungewollten Groll.

3. Auf E-Mails nicht antworten

Schlimmer als eine schlechte Antwort ist gar keine Antwort. Viele verschieben unliebsame Nachrichten auf später oder vergessen generell, zu antworten. Das hinterlässt keinen guten Eindruck und gibt dem Absender das Gefühl, unwichtig zu sein. Gewöhnen Sie sich deshalb an, immer sofort zu antworten - und wenn es nur eine Empfangsbestätigung ist.

4. Sich ausgiebig beschweren

Ja, nicht jeder ist der geborene Kommunikationsexperte. Aber das ist noch lange kein Grund, sich bei seinen Mitmenschen mithilfe eines ellenlangen Textes zu beschweren. Bei Kundendiensten mag das sinnvoll sein - bei Kollegen sollten Sie lieber das persönliche Gespräch suchen. So geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance, sich zu erklären.

Zum weiterlesen: Warum sich viele Mitarbeiter wie Kinder benehmen.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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