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Belgien setzt die 4-Tage-Woche durch & auch die Deutschen sind dafür – doch drei Argumente sprechen dagegen

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Von: Juliane Gutmann

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Sie möchten auch weniger arbeiten? Die 4-Tage-Woche machts möglich. Doch es gibt nicht nur Vorteile.

In Belgien können Arbeitnehmer ihre Arbeit statt in fünf, auch in vier Werktagen erledigen. Auf eine entsprechende Arbeitsmarktreform hatte sich die belgische Regierung im Februar dieses Jahres geeinigt. Auch in Deutschland gibt es viele Anhänger dieses Arbeitszeitmodells. Das Konzept kurz erklärt: Die wöchentliche Arbeitszeit reduziert sich bei der 4-Tage-Woche von 40 auf 32 Stunden, doch das Gehalt bleibt gleich.

In einigen Ländern ist das Arbeitszeitmodell bereits Realität. So arbeiten die Schweden in kommunalen Krankenhäusern und Altenheimen bereits seit 2015 nicht mehr an fünf, sondern an vier Tagen. In Spanien und Island wird die 4-Tage-Woche getestet, wie das Portal Karrierebibel.de informiert. In Spanien etwa sind es 200 Unternehmen, die prüfen, wie sich das Arbeitszeitmodell auf Mitarbeitermotivation und Unternehmensziele auswirkt.

Junge Frau sitzt mit Smartphone am Besprechungstisch
Die meisten Deutschen würden ihre Arbeitszeit gerne reduzieren. © Eva Blanco/Imago

Und die Deutschen? Die wären zum Großteil auch dafür. 71 Prozent der Bundesbürger sähen es gern, wenn deutsche Beschäftigte nur vier Tage die Woche arbeiten müssten, zitiert die Süddeutsche Zeitung eine Forsa-Umfrage. Doch die 4-Tage-Woche hat nicht nur Vorteile.

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Weniger arbeiten, gleich viel verdienen: Schattenseiten der 4-Tage-Woche

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Freizeit und damit zufriedenere Mitarbeiter: Eine 4-Tage-Woche hat viele Vorteile. Doch es gibt auch Nachteile. Dazu zählen:

Ob die 4-Tage-Woche auch unter diesen Umständen ein denkbares Modell für Deutschland ist? Wer dennoch weniger arbeiten möchte, hat hierzulande immerhin einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Dabei wird allerdings nicht nur die Arbeitszeit, sondern in der Regel auch das Gehalt reduziert. (jg)

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