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Wollen Mitarbeiter, die gerade zum Vorgesetzten aufgestiegen sind, von allen Kollegen akzeptiert werden, sollten sie jeden gleich behandeln. Foto: Britta Pedersen

Vom Kollegen zum Chef: Umgang mit Mitarbeitern ändern

Freiburg (dpa/tmn) - Wer in eine Führungsposition aufsteigt, nimmt gegenüber den Kollegen eine neue Rolle ein. Waren Mitarbeiter bisher mit den anderen auf Augenhöhe, geben sie nun Anweisungen. Das hat auch Folgen für den Umgang miteinander.

Um in der neuen Position anzukommen, ist es wichtig, die Beziehung zu den Kollegen neu zu definieren. Wer sich bisher mit einigen besonders gut versteht, sollte nicht den Fehler machen, sie vorzuziehen. Wollen Vorgesetzte von der ganzen Abteilung akzeptiert werden, ist es entscheidend, alle gleich zu behandeln, berichtet die Zeitschrift "Personalmagazin" (Ausgabe 1/2015).

Das gilt zum Beispiel, wenn Aufgaben verteilt werden müssen. Hier genießen befreundete Kollegen besser keine Vorteile. In formeller Hinsicht sei eine Ungleichbehandlung kein Problem: Wer Kollegen bisher geduzt hat, muss aufgrund der neuen Führungsrolle nicht zum Sie zurückkehren.

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