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Wer vorhat, den Job zu wechseln, sollte sich seiner Sache wirklich sein. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn

Nichts überstürzen

Vor Jobwechsel Neues erstmal ausprobieren

Mal etwas ganz anderes machen - dieser Wunsch ist unter Berufstätigen nicht selten. Dem Chef von einem Tag auf den nächsten die Kündigung in die Hand zu drücken, ist aber das falsche Vorgehen.

Hamburg (dpa/tmn) - Ein Jobwechsel sollten Berufstätige nicht überstürzt angehen, empfiehlt die Berufsberaterin Jannike Stöhr in der Zeitschrift Brigitte (Ausgabe 20/2019). Sie rät Menschen, die umsteigen möchten, zunächst über ihre eigentlichen Beweggründe nachzudenken.

Wer zum Beispiel mit Kollegen oder Vorgesetzten nicht klarkommt, sollte das Gespräch suchen oder wenn möglich die Abteilung wechseln. Sind Berufstätige aber wirklich mit ihrem Job nicht glücklich, sollten sie eine Neuausrichtung Schritt für Schritt angehen. Stöhr empfiehlt, nicht von jetzt auf gleich zu kündigen, sondern neue Tätigkeiten erstmal auszutesten.

Neue Tätigkeiten in der Freizeit erproben

Das kann am Wochenende oder im Urlaub sein. Besonders viel Freiraum ergibt sich dafür, wenn man seine Arbeitszeit reduziert. Wer sich nach einer kreativen Tätigkeit sehnt, könne zum Beispiel anfangen, in der Freizeit Möbel zu restaurieren. Wer unterrichten möchten, kann mit einigen Stunden Nachhilfe beginnen.

Grundsätzlich ist es der Beraterin zufolge wichtig, dass der Job zu den eigenen Werten passt. Das kann etwa finanzielle Sicherheit sein oder der Wunsch, regelmäßig Neues zu lernen. Stöhr rät, eine eigene Werte-Hierarchie aufzustellen - und diese mit dem Job abzugleichen. Gibt es viele Überschneidungen, passt die Tätigkeit gut zu einem.

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