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Am besten alles gleichzeitig erledigen? Lieber nicht: Multitasking wirkt sich auf Ihre Leistung eher negativ aus.

Joballtag

Warum Ihnen Multitasking im Job mehr schadet als nützt

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Im Job warten jeden Tag unzählige Aufgaben. Doch wer alles gleichzeitig erledigen will, schadet seiner Arbeit und sich selbst, wie Forscher herausgefunden haben.

Kennen Sie auch diese Kollegen, die mit dem einen Ohr am Telefon hängen, gleichzeitig wichtige Kunden E-Mails beantworten und sich danach mit ihren Multitasking-Fähigkeiten brüsten? An ihnen sollten Sie sich kein Beispiel nehmen, denn Forscher haben längst herausgefunden, dass Multitasking mehr schadet als nützt. 

Multitasking führt zu mehr Fehlern und Vergesslichkeit

Verschiedene Studien renommierter Wissenschaftler zeigen, dass sich Multitasking negativ auf Mitarbeiter und ihre geleistete Arbeit auswirken. Denn: Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt, macht bis zu dreimal mehr Fehler und vergisst mehr Details, als Mitarbeiter, die ihre Aufgaben hintereinander abarbeiten. 

Woran liegt das? Die Wissenschaftler erklären dieses Ergebnis durch die Art, wie unser Gehirn arbeitet: Wenn wir uns auf eine Sache konzentrieren, aktivieren wir beide Hälften des präfrontalen Cortex, die gemeinsam an dieser Aufgabe arbeiten. Erledigen wir dagegen mehrere Dinge gleichzeitig, müssen sich die linke und rechte Hälfte des präfrontalen Cortex "aufteilen" - sie arbeiten nun separat statt gemeinsam. Dadurch entstehen mehr Fehler.

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IQ sinkt, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden

Wissenschaftler konnten außerdem in einem Experiment am University College in London einen weiteren erstaunlichen Effekt feststellen: Bei Menschen, die mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen, sinkt der IQ. Und zwar auf ein Niveau, dass auch Menschen haben, die eine Nacht durchgemacht haben. 

Um diese negativen Effekte zu vermeiden, sollten Sie Ihre Arbeitsaufgaben lieber nacheinander abarbeiten, wenn Sie gute Ergebnisse erzielen wollen. Wer viele Aufgaben auf dem Tisch hat, dem empfehlen Wissenschaftler diese in 20-Minuten-Blöcke aufzuteilen. So arbeiten Sie effektiver, als alle paar Minuten zwischen den Aufgaben hin und her zu springen. 

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Von Andrea Stettner

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