1. Startseite
  2. Leben
  3. Karriere

Was Arbeitnehmer im Kündigungsgespräch berücksichtigen sollten

Kommentare

Die Arbeit entspricht nicht mehr den persönlichen Zielen? Eine Kündigung ist dann unvermeidlich – was Sie im finalen Dialog beachten sollten.

Ihren Job haben sich Arbeitnehmer einst wohlweislich selbst ausgesucht, einige Menschen stecken viel Herzblut in die Erfüllung des Aufgabenbereichs. Dennoch kann sich das Leben hin und wieder in eine andere Richtung entwickeln, sodass die Arbeitsumstände nicht mehr zu dem passen, was man eigentlich möchte. Passt Ihr Job nicht mehr zu Ihnen, sollten Sie zuerst genau abwägen und hinterfragen, ob und wie Sie etwas an Ihrer Situation ändern können. Ist dies nicht möglich, kommt man unter Umständen nicht um eine Kündigung herum. Wie Sie als Arbeitnehmer das Kündigungsgespräch meistern können, erfahren Sie im Folgenden.

Warum ist ein Kündigungsgespräch wichtig?

Arbeitnehmer mit Chefin im Gespräch.
Nicht nur beim Einstieg in die Firma sind Gespräche wichtig, sondern auch bei Austritt. (Symbolfoto) © Zoonar.com/Yuri Arcurs peopleimages.com/Imago

Verlassen Sie ein Unternehmen, ist es dennoch in vielen Situationen sinnvoll, sich im Guten zu trennen und einen sauberen Schlussstrich zu ziehen. Das hat viele Gründe, unter anderem über folgende Situationen sollten Sie nachdenken:

Das Unternehmen Avantgarde Experts rät zudem, dass man das Kündigungsgespräch so planen sollte, dass es kurz vor der vertraglich vereinbaren Kündigungsfrist ist. So haben Sie die Chance, die Kündigung rechtzeitig einzureichen, aber haben nicht einen zu langen Zeitraum davor gewählt, der die Arbeitssituation verändern könnte.

Nicht verpassen: Alles rund ums Thema Job & Beruf finden Sie im Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Was sollten Sie vor dem Kündigungsgespräch beachten?

Vorab sollten Sie sich einen Einstieg in das Kündigungsgespräch überlegen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, falls Sie unmittelbar vor dem Gespräch die Aufregung packt. Überlegen Sie sich auch Gründe, denn vermutlich wird eine Rückfrage kommen – dabei sollten Sie zwischen persönlichen und jobbezogenen Gründen unterscheiden, rät Jobcoach Dr. Inge Pöll im Gespräch mit Avantgarde Experts. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass Sie nicht dazu verpflichtet sind, „eine Begründung für Ihre Kündigung anzuführen“, ordnet Roberthalf.com ein. Jedoch kann es im Gespräch von Vorteil sein, dass Sie sich vorab eine Formulierung zurechtgelegt haben, um Verlegenheit zu vermeiden.

Ebenso könnten Sie als Noch-Arbeitnehmer überlegen, wie Sie Ihre Arbeitsaufgaben bestmöglich an andere Kollegen übergeben können. Haben Sie beispielsweise noch Projekte offen, könnten Sie im Gespräch mit dem Arbeitgeber erfragen, wie die Übergabe am besten abgewickelt werden soll. Dabei können Sie Ihre Unterstützung anbieten.

Kurze Tipps im Überblick für das Kündigungsgespräch

Auch interessant

Kommentare

Teilen