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Nur das Nötigste: Wer täglich den Arbeitsplatz wechselt, sollte ihn aufgeräumt hinterlassen. Foto: Andrea Warnecke

Desk-Sharing

Was beim täglichen Arbeitsplatzwechsel wichtig ist

In manchen Unternehmen sitzen Mitarbeiter jeden Tag an einem anderen Schreibtisch. Gut klappt das nur, wenn alle sich an bestimmte Regeln halten.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Nicht jeder Arbeitnehmer hat einen festen Platz, wenn er morgens ins Unternehmen kommt. Desk-Sharing heißt das Konzept, bei dem Mitarbeiter ihren Schreibtisch frei wählen können.

Wichtig ist dabei, dass Bildschirm, Bürostuhl und Tisch auf verschiedene Körper und verschiedene Arbeitsaufgaben eingestellt werden können, erklärt der Bund-Verlag in der Zeitschrift "Arbeitsschutz und Mitbestimmung". Büromitarbeiter sollten daher die Möglichkeiten des Mobiliars kennen.

Eine weitere Voraussetzung für geteilte Arbeitsplätze sei außerdem eine Clean-Desk-Policy, heißt es in der Zeitschrift. Die Tische sollten also spätestens am Ende des Tages aufgeräumt sein und nur eine gewisse Grundausstattung für alle bereithalten - Stifte, Locher oder Hefter etwa. Rollcontainer bieten die Möglichkeit, persönliche Gegenstände unterzubringen. Ein digitales Buchungssystem kann helfen, die Tischverteilung im Voraus zu planen. Auf Hygiene sollte besonders viel Wert gelegt werden.

Der Arbeitgeber muss bei der Umstellung auf das Desk-Sharing-Konzept eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Prüfen muss er zum Beispiel, wie sich Bildschirmabstände, die Bewegungsfreiheit oder Raumakustik und Lautstärke verändern. Gegebenenfalls muss er sich um Arbeitsschutzmaßnahmen kümmern.

Beitrag in der Zeitschrift zum Download

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