Ganz schön leichtsinnig

Gefängnis-Praktikant verschickt WhatsApp-Nachricht mit heiklem Detail – 50.000 Euro Schaden

  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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Um vor Freunden anzugeben, verschickt ein Praktikant ein Foto via WhatsApp, das heikle Details aus dem Gefängnis zeigt. Die unbedachte Nachricht könnte für ihn nun richtig teuer werden.

Diesen Tag werden die Gefängniswärter* aus der Justizvollzugsanstalt Heidering (Brandenburg) wohl nicht so schnell vergessen. Weil ein Praktikant ein Foto eines Gefängnis-Schlüssels bei WhatsApp teilte, mussten in der gesamten JVA die Schlüssel ausgetauscht werden. Das Problem: Mithilfe des Fotos in der Justizvollzugsanstalt hätte der Schlüssel für sämtliche Zellen- und Durchgangstüren möglicherweise nachgebaut und in den Knast eingeschleust werden können. Akute Fluchtgefahr!

WhatsApp-Nachricht von Praktikant: 600 Gefängnis-Schlüssel mussten ausgetauscht werden

Als der Vorfall Ende Februar bekannt wurde, mussten 600 Schlüssel schleunigst ausgetauscht werden, berichtet Bild.de. Dafür werden die Gefängnistüren mit den alten Schlüssel auf- und mit den neuen Schlüsseln zugesperrt werden. „Übersperren“, heißt das unter JVA-Angestellten. 20 JVA-Bedienstete sollen laut Bild-Informationen bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages beschäftigt gewesen sein.

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Eine unbedachte WhatsApp-Nachricht könnte für einen Gefängnis-Praktikanten nun teuer werden. (Symbolbild)

Praktikant könnte der Schaden in Rechnung gestellt werden

„Dem Praktikanten wurde mit sofortiger Wirkung ein Hausverbot ausgesprochen und das Praktikum beendet“, erklärt ein Justizsprecher gegenüber Bild.de. Doch damit nicht genug: Der ehemalige Praktikant könnte auf den Kosten des Schlüsselaustauschs sitzen bleiben: Experten sollen den Schaden auf rund 50.000 Euro schätzen. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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