+
Eine interne Bewerbung bietet oft neue Karrierechancen. Doch wie geht der bisherige Chef damit um? Foto: Jens Schierenbeck

Karriere-Tipp

Wie sich Mitarbeiter bei interner Bewerbung verhalten sollen

Wer sich im Unternehmen um eine andere Stelle bewerben möchte, steht vor einem Dilemma. Zieht man den Vorgesetzten ins Vertrauen oder nicht? Laut Experten hängt die Antwort von den Umständen ab.

Rödermark (dpa/tmn) - Wollen Mitarbeiter sich intern auf eine Stelle bewerben, stellt sich die Frage, ob man den Chef darüber informiert. Macht man es nicht, fühlt sich der Vorgesetzte möglicherweise übergangen, erklärt Karriereberaterin Doris Brenner aus Rödermark bei Frankfurt am Main.

Das rächt sich eventuell, wenn es mit der internen Bewerbung nicht klappt. Macht man es doch, versucht der Chef eventuell, das Wegbewerben zu torpedieren. Wofür sich Mitarbeiter entscheiden, hängt deshalb vor allem vom Vertrauensverhältnis zum Chef ab, sagt Brenner. Versteht man sich mit ihm gut, sollte man ihn frühzeitig einweihen.

Wer sich unsicher ist, kann zum Beispiel zum Betriebsrat gehen und sich erkundigen, was in der Firma üblich ist. Informiert die Personalabteilung den Vorgesetzten zum Beispiel standardmäßig über alle Bewerbungen aus seinem Team, ist es in jedem Fall sinnvoll, ihn vorab zu informieren.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Drei Gründe, wieso Sie den Job nicht bekommen haben
Warum Sie bei Bewerbungen abgelehnt werden, kann viele Gründe haben: Manchmal liegt es an Ihnen, oft aber auch nicht. Was Recruiter über Job-Absagen verraten.
Drei Gründe, wieso Sie den Job nicht bekommen haben
Start-up Festival: Was Stefan Raab jungen Gründern rät
Bei der Bits und Pretzels trat Entertainer Stefan Raab als Redner in Erscheinung. Was er den jungen Gründern rät, bringt er in alter Raab-Manier auf den Punkt.
Start-up Festival: Was Stefan Raab jungen Gründern rät
Fünf Tipps, wie Sie produktiver werden - ganz ohne Überstunden
Sie schuften und schuften - und kommen trotzdem immer spät nach Hause? Wenn Sie klug arbeiten, können Sie Ihr Arbeitspensum bald auch ohne Überstunden schaffen.
Fünf Tipps, wie Sie produktiver werden - ganz ohne Überstunden
Aufteilung in mehrere Gesellschaften: Kein Kündigungsgrund
Wenn ein Unternehmen sich in meherere Gesellschaften aufteilt, bleibt ein Arbeitsverhältnis bestehen. Manche Firmen kündigen trotzdem ihren Angestellten. Doch diese …
Aufteilung in mehrere Gesellschaften: Kein Kündigungsgrund

Kommentare