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Kita-Streik: Eltern haben in dieser städtischen Kita keine Chance, ihre Kinder abzugeben. Foto: Nicolas Armer

Kein Ende des Kita-Streiks in Sicht

Verdi erhöht den Druck, der Kita-Streik geht unbefristet weiter. Die Arbeitgeber und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig eine Verweigerungshaltung vor. Manche Eltern verlieren die Nerven.

Fulda (dpa) - Im bundesweiten Kita-Streik ist auch nach fast zwei Wochen kein schnelles Ende in Sicht. "Dieser Streik wird fortgesetzt, unbefristet, bis ein annehmbares Ergebnis vorliegt", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske in Fulda nach einer Konferenz von Streikdelegierten aus ganz Deutschland.

Die Erzieher und Sozialarbeiter an kommunalen Betreuungseinrichtungen sind seit mehr als einer Woche bundesweit und unbefristet im Ausstand. Sie fordern eine um mehrere Stufen erhöhte Tarif-Eingruppierung. Dies hält die Arbeitgeberseite für die bundesweit rund 240 000 Beschäftigten für nicht finanzierbar. Deswegen legten laut Verdi auch am Mittwoch (20. Mai) 40 000 Beschäftigte die Arbeit nieder. In der Vorwoche seien es 150 000 Mitarbeiter gewesen.

Mancherorts fordern nun Eltern ein schnelles Ende des Ausstands und drängen Gewerkschaften und Arbeitgeber zu mehr Kompromissbereitschaft. In Lübeck versammelten sich am Mittwoch etwa 75 Eltern und Kinder auf dem Markt, um von dort vor das Rathaus zu ziehen. In Mainz stürmten gut 200 Eltern und Kinder die Sitzung des Stadtrats.

Verdi zu Tarifen in Sozial- und Erziehungsdiensten (pdf)

Verdi-Infoseite zur Tarifrunde

Verband kommunaler Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen

Mitteilung der VKA vom 20. Mai

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