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Mehr als nur "stibitzen": Klauen Kinder oder Jugendliche müssen sie die Konsequenzen ihres Handelns tragen. Foto: Felix Kästle

Kind stiehlt: Eltern sollten Delikt nicht verharmlosen

Ob Süßigkeiten, Kameras oder Klamotten: Die Wünsche von Kindern übersteigen oft ihr finanzielles Budget. Begehen sie deshalb einen Diebstahl, sollten Eltern darüber nicht so einfach hinwegsehen - sondern zur Wiedergutmachung ermutigen.

Mainz (dpa/tmn) - Hat ihr Kind gestohlen, sollten Eltern das Verhalten der Kinder nicht mit niedlichen Umschreibungen verharmlosen.

Worte wie "gemopst", "stibitzt" oder "etwas mitgehen lassen" sind nicht geeignet, teilt der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit. Wichtig ist es, dem Kind die Ernsthaftigkeit seines Verhaltens deutlich zu machen und den Diebstahl klar zu benennen.

Allerdings sollten Eltern nicht sofort in Panik verfallen und das Kind beschimpfen oder bestrafen. Besser ist es, das Kind zur Wiedergutmachung zu ermutigen. So lernt es, die Konsequenzen seines Handelns selbst zu tragen.

Eltern können mit dem Kind einen Zeitpunkt vereinbaren, bis wann es die Wiedergutmachung erledigt haben soll. So haben sie die Möglichkeit, zu überprüfen, ob das Kind sich um die Angelegenheit gekümmert hat.

Mehr Informationen zur psychischen Gesundheit von Kindern

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