Lebensgefahr! Heute nicht an Isar aufhalten - selbst wenn es nicht regnet

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Wer darf rutschen und wie? Um Unfälle zu vermeiden, sollten Eltern mit ihren Kindern die Hinweisschilder an Wasserrutschen durchgehen. Foto: Julian Stratenschulte

Kindern Sicherheitshinweise auf Wasserrutschen erklären

An heißen Sommertagen kann es in Freibädern und an Badestellen schon mal ziemlich voll werden. Gerade Kinder sehnen sich dann nach einer nassen Abkühlung. Besonders beliebt bei ihnen sind etwa Wasserrutschen. Doch die Nutzung ist oft nicht ganz ohne Risiko.

Berlin (dpa/tmn) - Bei Wasserrutschen im Schwimmbad kann es böse enden, wenn Kinder zu dicht nacheinander oder mit dem Kopf voran hinuntersausen. Darauf weist der TÜV Thüringen hin.

Eltern sollten ihren Kindern daher vor dem Rutschen genau erklären, worauf sie achten sollen. Auf Hinweisschildern sind meistens die Regeln für die Rutsche zu sehen. Diese sollten sie gemeinsam durchgehen. Außerdem ist es wichtig, dass die Kinder nach dem Rutschen schnell zur Seite schwimmen, um Unfälle zu vermeiden. Auf den Hinweisschildern steht auch, wie alt ein Kind sein muss, um rutschen zu dürfen, und wie tief das Wasser im Eintauchbereich ist.

Vor der anstehenden Badesaison warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor weiteren Tücken und lebensbedrohlichen Gefahren. Schwankungen bei der Wassertemperatur, plötzliche Tiefen, Strömungen und Strudel, Selbstüberschätzung oder unbekannte Gesundheitsprobleme wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen - all das könne Schwimmern zum Verhängnis werden.

Die Fähigkeiten der Deutschen beim Schwimmen lassen ohnehin nach, wie DLRG-Sprecher Achim Wiese sagte. "Jeder Zweite verlässt die Grundschule ohne schwimmen zu können." Die Ursachen seien vielfältig. 25 Prozent der Grundschulen in Deutschland hätten keinen Zugang mehr zum Schwimmbad, weil der organisatorische Aufwand - zum Beispiel die Anfahrt mit dem Bus - zu hoch sei.

Auch dem Bädersterben müsse entgegengewirkt werden, fordert Wiese, etwa mit politischer Lobbyarbeit. "Wir wollen den Entscheidern klarmachen, dass Schwimmbäder keine reinen Freizeitstätten sind, sondern auch Lehr- und Kulturstätten."

Die DLRG sieht sich gut gewappnet für die Badesaison. Bis zu 46 000 Rettungsschwimmer stehen bundesweit bereit.

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