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Der Haarflaum reicht noch nicht zum Schutz gegen die Sonne. Besonders im ersten Lebensjahr sollten Babys immer einen Kopfschutz tragen. Foto: Silvia Marks

Kopfschutz und Sonnencreme: Babys bei Hitze schützen

Bei starker Sonne und Hitze quengeln Babys oft herum. Ihnen ist das heiße Wetter zu viel. Eltern sollten die Kleinen deshalb gut schützen. Das können sie mit einem Sonnenhut und einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor tun.

Berlin (dpa/tmn) - Kleinkinder und Babys reagieren empfindlich auf Sonne und heiße Temperaturen. Denn ihre Haut ist noch zart und der Haarflaum dünn.

Im Sommer sollten Babys immer ein Mützchen oder eine Kappe tragen. Denn: Scheint die Sonne, braucht die zarte und empfindliche Haut Schutz. Der dünne Haarflaum reicht in der Regel noch nicht, sagt der Kinder- und Jugendarzt Ulrich Fegeler. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu einem Sonnenstich - also einer Reizung der Hirnhäute - führen. Scheint die Sonne nicht, ist es auch im Sommer so kühl, dass der Baby-Kopf mit einer Mütze gewärmt werden sollte. Schließlich verlieren Babys besonders viel Wärme über den Kopf, da dieser bei ihnen einen großen Teil der Körperoberfläche ausmacht. Fegeler rät daher: "Besonders im ersten Lebensjahr sollte das Mützchen ein dauerhafter Begleiter sein."

Eltern verwenden für ihr Baby am besten Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Beim Eincremen gilt: Besser zu dick als zu dünn. Sonnencreme für Babys sollte weder Farbstoffe noch Konservierungsmittel oder allergieverdächtige Duftstoffe enthalten. Diese Anforderungen erfüllen etwa Produkte mit dem Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Direkte Sonne ist für Babys ohnehin tabu.

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