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Lauflernwagen sind ein tolles Hilfsmittel für die Kleinen, Gehfreis dagegen nicht. 

Sind Lauflernhilfen empfehlenswert?

Hilfe beim Laufen lernen: Lauflernwagen im Test

Wenn der Nachwuchs laufen lernt, beginnt eine neue, aufregende Phase im Leben eines Kindes – und seiner Eltern. Denn die Kleinen brauchen am besten ständig die helfende Hand von Mama oder Papa, um ein paar Meter gehen zu können. Das kann auf Dauer ganz schön anstrengend werden. Lauflernwagen sind da eine echte Erleichterung – für die Eltern genauso wie für den Nachwuchs, der so erstmals ganz allein auf zwei Beinen die Welt erkunden kann.

Auch wenn ihr Name das nahe legt: Mit Lauflernwagen lernen Kinder nicht das Laufen. Diese Lauflernhilfen sind lediglich eine Unterstützung beim Vorwärtskommen. Ein Kind sollte bereits relativ sicher alleine auf den Beinen stehen können, bevor man ihm einen Lauflernwagen gibt. Sonst ist die Gefahr, dass der Wagen kippt und das Kind sich verletzt, zu groß.

Nicht empfehlenswert: Gehfrei oder Babywalker

Zu unterscheiden sind Lauflernwagen vom sogenannten Gehfrei oder Babywalker. Bei ihnen wird das Kind in eine Art Hängesitz gesetzt, ein Gestell mit Rollen trägt sein Gewicht, mit den Füßen berührt es lediglich den Boden.

Diese Gehhilfen sind für Kleinkinder nicht empfehlenswert, in Kanada sind sie bereits verboten und auch bei uns wird über ein Verbot nachgedacht. Denn durch die Rollen können die Kleinen eine ziemlich hohe Geschwindigkeit erreichen und sich beim Aufprall an Wänden oder Möbeln verletzen. Auch Tischkanten und Treppen werden mit ihnen zur Gefahr.

Wer sein Kind beim Laufen lernen unterstützen will, sollte lieber auf Lauflernwagen zurückgreifen.

Bremsen sind wichtig

Lauflernwagen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Sowohl Plastik-Modelle mit integriertem Spielboard, als auch einfache Holzwagen mit einer Ladefläche für Kuscheltiere oder Spielzeug sind zu bekommen. Bei den Plastikwagen sind die Rollen auf harten Böden meist ziemlich laut – und oft sind sie für Lauf-Anfänger zu leicht. Je mehr Gewicht ein Wagen hat, desto stabiler kann man sich an ihm festhalten.

Für die Stabilität außerdem wichtig ist eine Bremse. Damit ist eigentlich eher eine Vorrichtung gemeint, die den Rollwiderstand der Räder verändert. Ziehen die Eltern die entsprechenden Schrauben fest, drehen sich die Räder schwerer – so kann der Wagen nicht so leicht wegrutschen, wenn sich das Kind daran festhält. Das ist besonders in den ersten Monaten des Laufenlernens wichtig.

Ab welchem Alter ein Lauflernwagen sinnvoll ist, lässt sich pauschal nicht sagen, denn das Alter, in dem Kinder anfangen zu laufen, variiert stark. Soblad das Kind schon einigermaßen sicher stehen kann, ist ein Lauflernwagen aber eine gute Idee. Kinder, die zu früh an so einen Wagen herangeführt werden, müssen sich noch daran hochziehen. Das kann zum Kippen des Wagens führen.

Lauflernwagen im Test

Wenn es um die Kinder geht, will jeder nur das Beste. Deshalb hat AllesBeste sieben Lauflernwagen für Sie getestet.

Testsieger wurde der Lauflernwagen von Brio. Er überzeugte vor allem durch sein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Wagen ist aus Holz und verfügt über eine Bremse und eine große Ladefläche. Damit kann man nicht nur Spielzeug hin- und herfahren, man kann sie auch mit Büchern beschweren, damit der Wagen noch stabiler ist. Gerade mal 35 Euro muss man für den Lauflernwagen von Brio ausgeben.

Dem Testsieger von Brio sehr ähnlich ist der Lauflernwagen Mula von Ikea – und dabei ist er noch um 10 Euro günstiger.

Ein empfehlenswertes Markenprodukt made in Germany ist der Lauflernwagen von Haba. Er kostet allerdings auch stolze 90 Euro.

Den ausführlichen Praxistest zu Lauflernwagen lesen Sie auf AllesBeste.

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